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Im übrigen wird dessen Ausgabe ihren wahren Wert für die Forschung erst dann beweisen können, wenn auch der noch ausstehende zweite Teil vorliegt, der nicht nur den Text des dritten Buchs der Sammlung, sondern auch die notwendigen Register und Konkordanzen brin- gen soll.

Martin Bertram Huguccio Pisanus, Summa decretorum. Traditio 13, , S. In der Einleitung S. Das editorische Grundproblem lag in der kriti- schen Sichtung und Bewertung dieses Überlieferungsbestands.

Dazu wird in der Einleitung S. XXVII eine Übersicht vorgelegt, in der die einzelnen Hss. Pb, un grande numero delle varianti communi con i mss.

Es folgt ein stemmaartiges Schema S. XXVIII , in dem mehrere Hss. M aus dem XXVII auch noch expressis verbis Vorschub gelei- stet.

Tatsächlich können diese Darlegungen bestenfalls als ein grober Grup- pierungsversuch gelten, der aber nicht zu einer recensio codicum im techni- schen Sinn führt, d.

Die oben angedeute- ten, unklaren Feststellungen werden aber ausdrücklich auf die Distinctiones bezogen S. XXVI , die anscheinend einen geschlossenen Ursprung haben vgl.

M ü ll e r, Huguccio, Washington , S. München clm als Leithandschrift zugrunde gelegt; ihre durchaus vorkommenden Fehler werden im Haupttext nach anderen Hss.

Die meisten Benutzer der Ausgabe werden sich dafür freilich weniger interes- sieren als für den Inhalt des Texts.

Für diesen Zweck reicht der Obertext aus, der wie schon gesagt mit einigen Korrekturen der Hs. M entspricht. Für die langjährige und müh- volle Arbeitsleistung ist den Herausgebern vorbehaltlos zu danken.

Könnte man die lange Durst- strecke, die damit noch vor den Editoren und vor den erwartungsvollen Be- nutzern liegt, nicht durch Beschränkung auf wenige ausgewählte Handschrif- ten und entsprechende Vereinfachung des kritischen Apparats doch etwas abkürzen?

Bedenklich erscheint übrigens auch die unbekümmerte Verortung des Autors in Pisa, die mit dem derzeitigen Titel ohne Rücksicht auf nicht ausgeräumte Zweifel an der Identität des Dekretisten mit dem Etymologen zementiert wird; vgl.

Müller in: QFIAB 75 S. Martin Bertram David L. Symbolism and Society, Oxford Oxford Univ. Press , XI, S. DA 41, , legt eine interessante, durch einen klug ausgewählten, auf die jeweiligen Kapitel bezogenen Quellenanhang ergänzte Studie zur Entwicklung der mittelalterlichen Konzeption von Ehe vor.

Auch in diesem Buch geht er nach einem Überblick über die einschlägige Literatur von den Standespredigten für Eheleute aus, die in erster Linie von den Bettel- mönchen gehalten wurden.

Von den Handschriften und Quaterni dieser Mu- sterpredigten, so argumentiert er mit Neddermeyer Von der Handschrift zum gedruckten Buch, dürften die weitaus meisten um zerstört worden sein.

Durch die Predigten der zumeist an den Universitäten geschulten Mön- che sei aber der religiöse Wert der Ehe seit der Mitte des Der Symbolismus bewirkte durch Recht und Prozesse verstärkt, dass die Unauflöslichkeit der Ehe auch von der Laienwelt akzeptiert wurde.

Diesem Argument ist das zweite Kapitel gewidmet, in wel- chem er die Zeit um als entscheidend für die Durchsetzung der Unauflös- lichkeit bestimmt und in der Innozenz III.

Laterankonzils die bisan vor allem für den Adel bestehenden Trennungsmöglichkeiten durch die Reduzie- rung auf den 4. Verwandtschaftsgrad beseitigte.

Nicht zuletzt der Blick auf die Tausenden im Um Wie- derheirat lat. Bigamisten durften nicht Priester werden, clerici coniugati nur dann, wenn sie eine Jungfrau geheira- tet hatten, und wiederverheiratete Laien nur eine eingeschränkte sollemnisa- tio begehen.

Das letzte Kapitel handelt vom Vollzug der Ehe consummatio und deren rechtlichen Folgen. Die geschlechtliche Vereinigung in der Ehe galt als Symbol der Einheit Christi mit der Kirche, aber nicht jede geschlechtliche Partnerschaft symbolisiert diese Einheit.

Eine nicht vollzogene Ehe konnte durch Klostereintritt, Empfang der höheren Wei- hen und seit Anfang des In der Tat hatte eine Dekretale Alexanders III.

So wurden seit der Mitte des XV. Ludwig Schmugge Malte P r ie t z e l, Kriegführung im Mittelalter. Handlungen, Erinnerun- gen, Bedeutungen.

Ja- nuar besiegte das Heer der aufständischen Sachsen unter dem Gegenkö- nig Rudolf von Rheinfelden in der Nähe des Dorfes Flarchheim die Truppen Kaiser Heinrichs IV.

Den ganzen Tag über und die folgende Nacht hin- durch lagerten sie auf dem Schlachtfeld. Letztlich stellt sich hier dem Zeitge- nossen die Frage, warum die Krieger angesichts der strengen, winterlichen Witterungsbedingungen so handelten?

Die im Rahmen eines Heisenberg-Sti- pendiums durchgeführte Studie will ausdrücklich den Blick auf die handeln- den Subjekte und ihr Denken lenken, um verständlich zu machen, was der Krieg für eine Gesellschaft und für ihre einzelnen Mitglieder bedeutete.

Lei- tende Fragestellungen des Verfassers sind daher: Wie nahmen die Beteiligten den Krieg wahr, wie ordneten sie ihr Handeln in ihm, wie interpretierten sie den Kampf, wie verwanden sie seine Folgen?

Der Krieg im Mittelalter, so die These, ist als Teil einer Kultur, eines Sinnzusammenhanges zu sehen, inner- halb dessen Fakten bewertet, geordnet und zu einem Ganzen zusammenge- fügt werden.

Unter diesem Blickwinkel kann auch das Verweilen auf dem Schlachtfeld in einen Sinnzusammenhang gestellt werden: Es hatte den Vor- teil, dass die Sieger wussten, wo sie sich nach dem Gefecht wieder sammeln konnten.

Auf dem Kampfplatz wurden die Verwundeten versorgt und die To- ten bestattet, die toten und verwundeten Feinde ausgeplündert, an Ort und Stelle der Sieg mit Gottesdiensten gefeiert.

Das mittelalterliche Heer war keine Institution, sondern ein Personenverband, zusammengehalten durch die gegenseitige Treueverpflichtung.

In Diskrepanz zum Titel des gründlich recher- chierten und anschaulich geschriebenen Buches wird nicht die Kriegführung im gesamten Mittelalter skizziert, sondern erfolgt eine Konzentration auf zwei Epochen.

Für das 9. Ein weite- rer Abschnitt ist der Bedeutung der Fahne als Signal und Symbol gewidmet. Der zweite Teil des Buches, der die Zeit während des Hundertjährigen Krieges zum Thema hat, beschäftigt sich mit der Ritterwürde im Wandel, Zweikämp- fen als kriegerischer Praktik und höfischer Inszenierung sowie mit Waffenrök- ken, Bannern und Standarten als Symbolen der Ehre.

Kerstin Rahn Andrea von H ü ls e n - Es c h , Gelehrte im Bild. Mit dem historisch geschulten Blick einer Kunsthistorikerin will die Autorin damit im Grenzbereich zwischen Kunstge- schichte und Geschichte einen Beitrag zur differenzierenden Wahrnehmung von Bildern liefern.

Die oberitalienische und nordfranzösische Buchmalerei des späten Mittelalters bildet die zentrale Quellenbasis der Untersuchung, die an der Humboldt-Universität zu Berlin als Habilitationsschrift angenom- men wurde.

In einführenden konzeptionellen Überlegungen wird einerseits das Bild als interdisziplinäres Forschungsobjekt vorgestellt und andererseits die mittelalterliche Universität als soziale Gruppe unter starker Berücksichti- gung der Arbeiten von Otto Gerhard Oexle diskutiert.

Im Mittelpunkt des er- sten Hauptkapitels steht die Kleidung der Gelehrten, wobei versucht wird, die Entwicklung bestimmter Kleidungselemente zu spezifischen Kennzeichen sozialer Distinktion zu beschreiben.

Neben den Kategorien Gewandlänge, Schnitt und Stoffart gelingt dies besonders überzeugend anhand der Farben, insbesondere der Farbe Rot als der vorherrschenden Farbe der Bologneser Juristen des Überzeugend wird auch die Abgrenzung gegenüber der Kleriker- sowie die Angleichung an die Adelskleidung als Etablierung eines auf visuelle Unterscheidung angelegten Ordnungssystems interpretiert.

Die Bedeutung von Kleidung als Standes- und Statuszeichen im universitären Le- ben unterstreicht nicht zuletzt die Verpflichtung angehender Doktoren, den Mitgliedern der Prüfungskommission sowie den anwesenden Doktoren teure Stoffe und Accessoires zu schenken.

Bei den Juristen ist dies vor allem das Privileg der Herrschernähe, während bei den Ärzten die anatomische Sek- tion und bei den Artisten die Disputationstätigkeit als berufstypische Tätigkei- ten besondere Aufmerksamkeit erhalten.

Das Ergebnis ist nicht nur Inter- disziplinarität im besten Sinne, sondern eine klug konzipierte Durchdringung des bildlichen Quellenmaterials.

Die hohen Ansprüche mindern ein wenig die Benutzbarkeit des Buches: Im Anhang, der Quellen-, Literatur- und Abbil- dungsverzeichnis enthält, fehlt ein Register, u.

Beim Abbildungsver- zeichnis wäre ein Nachweis der Textseiten, auf denen die Bilder erwähnt wer- den, nützlich gewesen.

Bisweilen bleibt der Text-Bild-Bezug undeutlich und allgemeine Thesen erscheinen gelegentlich mangelhaft belegt S. Etwas weniger Material, vielleicht auch etwas weniger historiogra- phiegeschichtlicher Diskurs hätten das Lesevergnügen stellenweise erhöht.

Ein Gewinn bleibt die Lektüre allemal. Er richtet sich vermutlich eher an ein breiteres Publikum als an die Spezialisten der jeweiligen Fächer, zumal ab erschienene Literatur wohl nicht mehr eingearbeitet wurde.

Im einzelnen finden sich nach der Einleitung Barbara H a up t s S. Josef S e mm l e r, Peregrinatio und stabilitas im frühmittelalterlichen Mönchtum S.

Nach Barbara H a up t , Von der bewaffneten Pilgerfahrt zur Entdeckungsreise. Die mittelhochdeutsche Dichtung Herzog Ernst S.

Reichsteil, sondern auch im zweiten, dem sog. Reiseteil, sei- nen historiographischen Charakter. Hartmut K o ko t t , Der Pilgerbericht des Arnold von Harff S.

Wilhelm G. B u ss e , Pilgerfahrten nach Canterbury S. Heinz F i ng e r, Neuss und Düsseldorf als mittelalterliche Wallfahrtsorte S.

Apollinaris jeweils um einen italienischen Märtyrer handelte. Hans H e ck e r, Frömmigkeit und Politik.

Peter S. Hans S c ha d e w al d t , Ärztliche Regimina für Pilgerreisen S. Gritje Hartmann Beate S c hi l l i ng Hg.

Gallia Pontificia 3. Erzbischof Guido von Vienne feierte in Anwesenheit des Kardinaldiakons Bosone zusammen mit achtzehn Erzbischöfen und Bi- schöfen das Konzil von Vienne, das am September die Laieninvestitur verdammte und über Kaiser Heinrich V.

Eine ambitionierte Persönlich- keit wie Guido von Vienne sorgte als Vienner Erzbischof nicht nur für eine besonders intensive Verbindung der beidseitig der Rhone liegenden Provinz Vienne zu Rom.

Als Papst Calixt II. Leicht zugänglich sind die aus der Zeit des 2. Er stammt aus dem Unternehmen Gallia Pontificia, der dritten und jüng- sten Stufe des von Paul Fridolin Kehr im Jahr initiierten Papsturkunden- werks, das nach den Italia Pontificia und den Germania Pontificia in An- griff genommen wurde.

Das Projekt ist zunächst auf das Regnum Burgundiae eingegrenzt worden. Trotz der Fülle des vorgelegten Regestenmaterials zeichnet sich die Überlieferungslage für die Vienner Erzbischöfe und Klöster durch Quellenarmut aus.

Erklärbar wohl dadurch, dass im Süden, schon von Vienne an, die im Norden so zahlreichen monastischen Neugründungen des So fehlte auch die Grundlage für die intensive Vermehrung der archivalischen Bestände bzw.

Zugleich weist Vienne ungewöhnlich viele Bezüge zu den Nachbarprovinzen Arles, Lyon, Tarentaise und Narbonne auf. Die Bearbeiterin folgt den Richtlinien der Reihe Gallia Pontificia und belässt nur die Regesten selbst in lateinischer Sprache, einlei- tende und kommentierende Abschnitte sind französisch gehalten.

Die komplizierte Aufgabe konnte von der Bearbeiterin in nur drei Jahren kompetent und zuverlässig gelöst werden.

Das vorgelegte Regestenwerk, das durch einen Teilband zu den Vienner Suffraganbistümern ergänzt werden wird B. Kerstin Rahn Chris Wi ck h a m , Framing the Early Middle Ages.

Mario Marrocchi Alheydis P l as s m a nn , Origo gentis. Identitäts- und Legitimitätsstiftung in früh- und hochmittelalterlichen Herkunftserzählungen, Orbis mediaevalis.

Vorstellungswelten des Mittelalters 7, Berlin Akademie Verl. Alheydis Plassmann will in ihrer Bonner Habilitationsschrift neue Wege beschreiten, indem sie den modernen Gattungsbegriff origo gentis dezidiert nicht auf einen bestimmten Erzählabschnitt, sondern auf das Gesamtwerk bezieht und den Untersu- chungszeitraum auf das Hochmittelalter ausweitet.

Im Zentrum steht die Frage nach der Stiftung von Identität und Legitimität, der die Vf. In deutlicher Distanz zu Goffart geht Plassmann davon aus, dass origo-gentis-Erzählungen nicht nur zu rein literarischem Zweck den Ursprung einer gens thematisierten.

Jedes Werk wird in einem eigenen Unterkapitel be- handelt, wo nach einem einleitenden quellenkritischen Abschnitt eine gründli- che Analyse historiographischer Erzählstrategien und -muster erfolgt.

Nicht wirklich neu ist die Erkenntnis, wonach sich die origines aus christlichen und antiken Vorstellun- gen speisten und an gesellschaftlich-politische Bedingungen geknüpft waren.

Mit Blick auf die Argumentationsmuster kann Plassmann u. Nach Plassmann sind alle diese Merkmale nicht origo-spezi- fisch, sondern gelten allgemein für Herkunftserzählungen.

Durch die kom- paratistische und diachrone Perspektive gelingt es Plassmann in ihrer mate- rial- und detailreichen Studie, allgemeine Tendenzen und Besonderheiten in den origo-gentis-Erzählungen herauszuarbeiten.

Sie argumentiert überwie- gend textimmanent, auch wenn sie den historischen Kontext der einzelnen Werke im Blick hat.

Methodisch problematisch wird ihr Vorgehen dann, wenn sie das schwierig zu bestimmende Verhältnis zwischen Text und Kontext durch funktionale Prämissen zu überbrücken versucht.

An vielen Stellen führt das zu einer unhinterfragten Projizierung narrativer Elemente auf die zeitge- nössischen Wahrnehmungen eines nicht näher bestimmten Publikums.

Was aber, wenn die origo-Erzählungen, wie die Vf. Kordula Wolf Giovanni I s ab e l l a a cura di , Forme di potere nel pieno medioevo secc. Dinamiche e rappresentazioni, DPM quaderni-dottorato 6, Bologna Clueb , S.

Eingeleitet wird der Band durch einen Beitrag Ovidio C a pi t a n is zum Pontifikat Lucius III. Er interpre- tiert die curia itinerans unter Lucius III.

Dort vor Ort habe Lucius in der Auseinan- dersetzung mit Friedrich Barbarossa um die Mathildischen Güter wichtige Hilfe erhalten können.

Die zahlreichen Zeremonien in Oberitalien, insbeson- dere die Weihe von S. Maria di Carpi, versteht Capitani entsprechend als er- kennbare Anzeichen auf die kritische Haltung des Papstes gegenüber dem Kaiser, wurde doch jene Kirche von der Markgräfin an einem zentralen Ort des Mathildischen Widerstandes gegen Heinrich IV.

Er stützt seine Argumentation weitgehend auf Gregors Vita aus der Feder Ludgers von Münster, ohne sich methodisch mit den quellenkritischen Problemen hagiographischer Texte zu befassen.

Zudem ignoriert er die auf diesem Feld einschlägige deutschspra- chige Literatur von Lutz von Padberg, Matthias Springer oder Matthias Be- cher.

Giovanni I s ab e l l a widmet sich den Vorstellungen und Modellen von Königsherrschaft, indem er den Mainzer Krönungsordo aus der Mitte des Während der Krönungsordo den Bischöfen die zentrale Bedeutung zuweise, weil diese dem Willen Gottes Wirkung verliehen und weil erst nach der Krö- nung durch den Erzbischof der Titel rex erscheine, betone Widukind die Be- deutung der weltlichen Aristokratie, die aus dem designatus einen rex mache.

Tiziana L a zz a r i betrachtet die Miniaturen in den Handschriften von Donizos Mathildenvita und betont mit der Forschung die mit dem sozialen Aufstieg der Familie innerhalb der Narrative korrespondierende Ausgestaltung der Mi- niaturen mit Farbe und Machtsymbolik.

Durch die Interpretation von Text und Bild deutet sie die Vita als politisches Werk, das nicht nur die markgräf- liche Familie, sondern insgesamt den Prinzipat als Form der Regierung erhöhe und die königsgleiche Würde Mathildes legitimiere.

Dass Ägidius von Tusculum auch unter dem Eindruck der Wahl Kalixts II. In seinem zweiten Beitrag vermutet er, dass die Cluniazenser im normanni- schen England positiv aufgenommen wurden, weil man dort die als drückend empfundenen römischen Primatsvorstellungen habe einschränken wollen.

Im letzten Beitrag vergleicht Umberto L o ng o die Viten Hugos von Cluny. Entsprechend sei Petrus Damiani besser geeignet gewesen, Odilos Stel- lung zu festigen, die durch eine vermeintlich unkanonische Wahl angefochten worden sei.

Eine übergreifende Fragestellung liegt dem Band, der jungen Wis- senschaftlern die Möglichkeit bieten soll, laufende Arbeiten zu präsentieren, nicht zugrunde, entsprechend wurde auf eine verbindende Einleitung verzich- tet.

Florian Hartmann Florian H a rt m a n n, Hadrian I. Frühmittelalterliches Adels- papsttum und die Lösung Roms vom byzantinischen Kaiser, Päpste und Papst- tum 34, Stuttgart Hiersemann , XII, S.

Der gewählte me- thodische Ansatz legt die Gliederung in thematische Kapitel nahe, denen eine sehr detaillierte und verdienstvolle Diskussion der Quellenlage vorausge- schickt wird S.

Ein erster Schwerpunkt liegt auf dem Verhältnis zwischen Papsttum und stadtrömischem Adel S. Infolge der Einziehung bzw. Besteuerung der päpstlichen Patrimonien in Süditalien durch den byzantini- schen Kaiser und wegen der langobardischen Bedrohung wuchs die wirt- schaftliche und militärische Abhängigkeit des Papsttums vom Adel kontinu- ierlich an, der Pontifikat Hadrians kann als der vorläufige Höhepunkt des Adelspapsttums gedeutet werden.

Gleichzeitig ist die Lösung von Byzanz in der Ausprägung weltlicher päpstlicher Herrschaftszeichen päpstli- che Münzen, Urkundendatierung nach Pontifikatsjahren zu beobachten.

Während das Ende der langobardischen Bedro- hung, fehlende byzantinische Machtstrukturen und der Tod Kaiser Konstan- tins V. Mit mehreren Fallbeispielen gelingt es dem Vf.

Ein letztes kurzes Kapitel behandelt den literari- schen, kirchenrechtlichen und dogmatischen Bildungsstand in Rom zur Zeit Hadrians S. Gerade Hadrians Einstellung zu den Beschlüssen des Konzils von Nikaia von dokumentiert den völligen Mangel an theologi- scher und dogmatischer Kompetenz des Papsttums.

Ein präzises Fazit des Vf. Die vorliegende Dissertation überzeugt in ih- rem klaren methodischen Ansatz, ihrer Diskussion der Quellen- und For- schungslage und im eigenständigen Urteil.

Lediglich die theologische Dimension der Entfremdung von Byzanz, die sich in der Folge des Konzils von Nikaia manifestiert, hätte breite- ren Raum verdient.

Der Versuch, auf der Basis des umfangreichen, aber oft tendenziösen Quellenmaterials eine schlüssige Charakterisierung eines früh- mittelalterlichen Pontifikats mit klaren Schwerpunkten zu erarbeiten, kann zweifelsohne als gelungen bezeichnet werden.

Die neuen Interpretations- und Datierungsansätze machen die Konsultation vorliegender Arbeit für weitere Studien zum 8.

Thomas Hofmann J. Neben den beiden Bänden zu Lucius III. Die editorisch für die Papsturkundenforschung bislang einmalig Situation einer Komplettedition aller Urkunden von bis durch Harald Zimmermann, der auch die Papstregesten der ottonischen Zeit bearbeitete, kam Frech bei seiner Bearbeitung zugute.

Welch weitere Mühen und zugleich Probleme hinter dem hier anzuzeigenden Band stecken, offen- bart bereits das erste Regest.

Die Auflistung der Quel- len, welche die im Regest beschriebene Tatsache enthalten, nimmt hingegen eineinhalb Seiten ein, die kritische Bewertung der Quellen weitere eineinhalb Seiten.

Dabei berücksichtigt Frech umfassend das Echo auf die Ereignisse von den zeitnahen Quellen bis zur Historiographie am Ausgang des Mittelal- ters.

Für das Regest 1 bedeutet dies von Adamar von Chabannes, über Oderi- cus Vitalis, Otto von Freising, Gottfried von Viterbo, Albert von Stade und Thomas Ebendorfer bis zu Platina, um einige Quellenzeugnisse herauszugrei- fen.

Wie man im Der Kenner wird der gewaltigen Leistung Frechs dankbar sein und wird seine Arbeit zu schätzen wissen. Der Experte freilich ist dankbar und von der Leistung Frechs beeindruckt.

Daran ändern auch Kleinigkeiten nichts, wie die Angabe von veralteten Urkundeneditionen im Falle des zweiten und dritten Regests für die Urkunde Leos IX.

Derartige Kleinigkeiten sind ange- sichts der Komplexität der Materie so gut wie unvermeidbar, da hier nicht nur die Tätigkeit einer in beschränktem Raum handelnden Institution aufgearbei- tet wird.

Denn die Edition der Papsturkunden durch Zimmermann kennzeichnet etwa die Kanonisationsurkunde für Simeon von Trier als Spurium Nr.

Frech folgt hingegen der Argumentation Ramackers sowie der Einschätzung in der GP 10 und weist die Urkunde somit als echt aus Regest Nr.

In diesem Sinne ist auch dieser Band der Regesta Imperii stets parallel zur Ur- kundenedition zu benutzen. Die innerhalb der Reihe üblichen Register runden den Band ab.

Jochen Johrendt J. B ö hm e r, Regesta Imperii IV: Lothar III. Beide Bände zusammen bieten Regesten.

Dazu kommen noch vorrangig im kanonistischen Zusammenhang überlieferte Stücke, die nicht eindeutig zuzuordnen sind.

Zu diesen findet sich am Ende des Bandes ein gesondertes Verzeichnis, das mögliche andere Aus- steller angibt S.

Immerhin der eindeutig Lucius III. Auffällig ist die geringe Zahl der Fälschungen: lediglich neun der ver- zeichneten Stücke werden als Spurium ausgewiesen.

Ein Initienverzeichnis S. Juni in Verona Reg. November Reg. Jochen Johrendt Giorgio F e da l t o , La Chiesa latina in Oriente 2: Hierarchia latina Orien- tis, Studi religiosi 3,2, Verona Casa Editrice Mazziana , S.

Der erste Band enthält die Darstellung zu benutzen in 2. Im mittleren bringt er die Bischofslisten, nun in ergänzter Fassung gegenüber der Ausgabe von Das ist sehr nützlich, da die einschlägige Literatur zitiert wird, denn Identifizierungen sind oft ungewöhnlich schwierig, zumal wenn es sich um Mendikanten handelt, deren Nennung auf den Vornamen und den Herkunfts- ort beschränkt ist, etwa Iohannes de Padua.

Dabei kann nun das dem Band beigegebene Namenregister helfen. Die Verzeichnisse sind nach dem Alphabet der Sitze gereiht, den hierarchischen Aufbau lässt ein an den Schluss gestelltes Provinciale erkennen.

Geogra- phisch handelt es sich um die Balkanhalbinsel und die vorgelagerte Inselwelt sowie um Teile Asiens und Afrikas, also meist um Gebiete, die einmal in die griechisch-orthodoxe Hierarchie eingebunden gewesen waren und in denen die angestammte Kirche manchenorts durchaus noch kräftig weiterlebte, zu- weilen in einer Lage prekärer Konkurrenz, wie das für den Herrschaftsbereich Venedigs nicht selten bezeugt ist.

Als Aufnahmekriterium nennt der Vf. Dennoch sei vermerkt, dass die Behandlung etwa der vier östlichen Patriarchen nicht konsequent gehandhabt worden ist.

Die Listen derjenigen von Antiochien und Jerusalem brechen zutreffend mit dem Ende der Kreuzfahrerstaaten ab bzw. Und für Konstantinopel wird das Verzeichnis gar bis geführt, also noch für ein halbes Jahrhundert nach dem Fall der Stadt in die Hand der Osmanen; im Übrigen hatten die von den Päpsten eingesetzten Patriarchen schon seit dem Ende des lateinischen Kaiserreichs nicht mehr dort residieren können, sich vielmehr mit dem unierten Bischofssitz von Euböia Negroponte begnügen müssen, wenn sie sich denn an einem ihnen direkt zugeordneten Ort aufhalten wollten.

Verständlicherweise sind die Bischofsreihen am dichtesten für die Territorien, die sich für lange Zeit im Besitz westlicher Mächte befanden wie Zypern und Kreta, wofür sich die Informationen bis in das Bis heute konnte dieses ehrgeizige Vorhaben nicht umgesetzt werden.

Nach einer ausführlichen und genauen Bibliographie S. In seiner diplomatischen Studie erläutert der Vf.

Zurecht ausführlich er- örtert S. In überzeugender Manier legt dabei P i er a l l i dar, dass die ver- schiedenen Versionen, Übersetzungen und Redaktionen jeweils vor dem exak- ten historischen Hintergrund zu interpretieren sind.

Aufgrund der geringen Anzahl der Originale können die extrinsischen Merkmale der Auslandsbriefe nur kurz behandelt werden S. Sowohl in paläographischer und gra- phischer Gestaltung als auch im Gebrauch von Papier als Beschreibstoff wird im wesentlichen die Tradition der Komnenen und Angeloi fortgesetzt.

Die einzige Neuerung besteht darin, dass nun der griechische Text und die autori- sierte Übersetzung auf getrennten Textträgern geschrieben werden.

Auch bei den intrinsischen Kriterien S. Die intitulatio ist nach alter Praxis schon Konstantin Porphyrogennetos weist in seinen De cerimoniis darauf hin flexibel und orientiert sich an den Empfängern; abendländische Einflüsse bei Empfängern im Westen sind daher in keiner Weise auffällig.

Auch die Proömien greifen bekannte Formeln auf, die Bearbeitung durch Rhetoren am Kaiserhof kann als gesichert gelten. Die einzige klare Neuerung der Schreiben des Ein besonders instrukti- ves Kapitel S.

Übersetzer am Kaiserhof sind seit dem 5. Leider lassen sich die Übersetzer nur selten biographisch fassen, eine Ausnahme bildet der Genueser Notar Ogerio Boccanegra, der nach Diensten in der Republik Genua bis an den byzantinischen Hof wechselte und dort sicher bis Ende der 80er Jahre als Übersetzer nachgewiesen ist.

Der Editionsteil überzeugt in inhaltlicher Hinsicht ebenso wie in der formalen Gestaltung. Die Editionskri- terien werden einführend präzis vorgestellt.

Jedem Dokument werden ein Kurzregest und eine ausführliche Beschreibung der Überlieferungs- und Edi- tionslage sowie bei Originalen eine detaillierte diplomatische Charakteristik vorangestellt.

In den behandelten Jahren dominierte das Unionskonzil von Lyon. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass allein acht Urkunden die professio fidei des Kaisers bzw.

In diesen Kontext ge- hören auch die drei Dokumente im Anhang Text der geforderten professio fidei in Briefen der Päpste Clemens IV.

Mit der Edition von Luca P i er a l l i liegt ein Werk vor, das nicht nur die griechi- sche Diplomatik entscheidend bereichert, sondern auch für die byzantinische Geschichte des Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft durch das Projekt der Auslandsbriefe des Der erste Schritt in diese Richtung ist durch die Arbeit von P i er a l l i in vorbildlicher Weise erfolgt.

Thomas Hofmann Christian J o st m a n n, Sibylla Erithea Babilonica. Papsttum und Prophe- tie im Jahrhundert, Monumenta Germaniae Historica.

Schriften 54, Hanno- ver Hahnsche , XVII, S. Damit liegt die Sibilla Erithea endlich in einer heutigen Standards gerecht werdenden kritischen Ausgabe vor.

Zentra- les Ergebnis der Studie ist die Verortung des Werks im Umkreis der päpstli- chen Kurie, womit frühere Thesen von einer joachitischen Provenienz endgül- tig widerlegt sein dürften.

Das Gardekorps und die Deutschen hätten sich beinahe überrannt und haben hintereinander den Fluss überquert. Erinnern Sie sich daran, Mylord?

Der Seelord nickte nur wortlos. In den Zeitungen war ausführlich über diese Schlacht berichtet worden, ohne allerdings Hawkwoods Beteiligung daran zu erwähnen.

Zum Glück. Und dieser Major war Delancey, der Neffe von … na, Sie wissen schon. Hawkwood hätte genauso gut einem Stier eine Muleta vor die Augen halten können.

Ein Major und künftiges Mitglied des britischen Hochadels lässt sich von einem Captain doch nicht sagen, was er tun oder lassen soll.

Natürlich hat Delancey die Warnung in den Wind geschlagen, und es ist genau das eingetreten, was Hawkwood prophezeit hat. Kaum hatte die Garde den Fluss überquert, gingen die Franzosen zum Gegenangriff über.

Die Katastrophe war vorprogrammiert. Die Franzosen haben unsere Linie durchbrochen, und die Garde hat mehr als ein Viertel ihrer Männer verloren.

Aber wir sind nur knapp mit einem blauen Auge davongekommen. Wie auch immer, jedenfalls hat Captain Hawkwood am Ende dieses Tages Delancey zur Rede gestellt und ihm vorgeworfen, auf leichtfertige Weise das Leben seiner Männer aufs Spiel gesetzt zu haben.

Kurz gesagt, er hat ihn einen verdammten Idioten und eine Schande für das Militär genannt und behauptet, dass es ein Segen gewesen wäre, wenn er wie die von ihm geopferten armen Kerle gefallen wäre.

Und da diese Konfrontation nicht unter vier Augen stattfand, was schlimm genug gewesen wäre, sondern in Anwesenheit von Delanceys Freunden, blieb ihm nichts anderes übrig, als Hawkwood zum Duell herauszufordern.

Duellieren ist streng verboten, aber für Delancey war es ein Ehrenhandel. Eine Beleidigung des Familiennamens und so weiter. Mit einem Schuss direkt ins Herz.

Offensichtlich ist unser Mann nicht nur ein exzellenter Scharfschütze, sondern er trifft auch mit einer Pistole. Blomefield schüttelte den Kopf.

Was sich als fataler Irrtum erwies. Natürlich gab es nur eine Konsequenz: Hawkwood hätte in Ketten nach London zurückgebracht und wegen Mordes vors Kriegsgericht gestellt werden müssen.

Doch daraus wurde nichts. Blomefield zuckte mit den Schultern. Hawkwood wurde unehrenhaft aus der Armee entlassen, aber nicht nach England zurückgeschickt.

Blomefield schürzte die Lippen. Hawkwood spricht angeblich nicht nur Spanisch, sondern auch Französisch. Vielleicht wollte Wellington mit ihm eine Art Verbindungsmann.

Wie auch immer, jedenfalls war Captain Hawkwood wie vom Erdboden verschluckt und blieb verschwunden — bis jetzt. Es folgte ein langes Schweigen.

Und trotzdem vertrauen Sie diesem Hawkwood? Ich darf Sie daran erinnern, dass es hierbei nicht um die simple Aufklärung eines Verbrechens, sondern um die Sicherheit des gesamten Königreichs geht.

Wenn jemand diese Mörder zur Strecke bringen kann, dann er. Trotz der Skepsis, die der Seelord auch in den Augen von Blomefield und Dalryde wahrnahm, seufzte er und gab klein bei.

Wie es scheint, bleibt uns nichts anderes übrig, als Ihre Entscheidung zu akzeptieren. Mal sehen, ob sich Ihr Mann bewährt.

Ich erwarte jedoch, dass dem Ministerium jeden Tag Bericht erstattet wird. Denn Gott möge Ihnen helfen, sollte Ihr Mann versagen — oder vielmehr: Gott steh uns allen bei.

Das Mädchen war schmutzig und konnte nicht älter als zwölf oder dreizehn sein, aber ihre Augen waren die einer alten Frau.

Dann ging das verwahrloste Kind in dem zerschlissenen Kleid neben Hawkwood her. Natürlich bemerkte auch das Mädchen, welche Aufmerksamkeit sie erregten, doch es schien ihr gleichgültig zu sein.

Zweifellos war sie daran gewöhnt. Die Great Earl Street entlang, vorbei an der Kreuzung Seven Dials, zur Kirche St.

Giles führte sie ihn durch ein finsteres Gassengewirr, wohl aus Vorsicht, um eventuelle Verfolger abzuschütteln. Einen ganzen Tag hatte Hawkwood darauf gewartet, dass Jago auf seine Nachricht reagierte, und diese Zeit genutzt, um mit dem Offizier der berittenen Patrouille, die die Wegelagerer in die Flucht geschlagen hatte, Kontakt aufzunehmen.

Weil Hawkwood den Exmajor der Dragoner Lomax bisher noch nicht persönlich kannte, war er schockiert, als er den Mann traf. Die rechte Seite seines Gesichts bestand von der Braue bis zum Hals nur aus Narbengewebe, die leere Augenhöhle war ein Krater aus zerfetztem Fleisch und der Kiefer sah aus, als hätte jemand ein Brandeisen darauf gedrückt.

Es sei nur einem Zufall und der unwetterbedingten Verspätung der Postkutsche zu verdanken, dass seine Patrouille während ihrer Streife durch das Heideland den Überfall bemerkt und eingegriffen habe, erklärte der Major.

Er habe zwei seiner Männer bei der Kutsche postiert und mit dem Rest seines Trupps die Räuber verfolgt, ihre Spur jedoch wegen des heftigen Regens nach circa einer Meile in der Gegend von Bermondsey im Norden der Hauptstadt verloren.

Das bedeutete, dass die Räuber jeden der etwa ein Dutzend Wege hatten einschlagen können. Hawkwood unterdrückte seine Enttäuschung über die wenig aufschlussreichen Hinweise — obwohl er nicht viel mehr hatte erwarten können — und bedankte sich bei Lomax.

Da sprach der Exmajor ihn, nach Worten ringend, noch einmal an. Ich war in Talavera, beim Regiment der Leichten Brigade unter Anson. Niemand hat ihn gemocht, und dieser idiotische Angriff hat vielen tapferen Männern das Leben gekostet.

Nur Sie haben ihm gesagt, was gesagt werden musste, und getan, was getan werden musste. Viele Kameraden waren der Meinung, dass Sie Besseres verdient hätten.

Viele Soldaten waren damals im Kampf gefallen, doch an jenem Tag hatte noch ein anderer, erbarmungsloser Feind fast alles vernichtet, was sich ihm in den Weg gestellt hatte.

Vielleicht hatte der Zündfunke einer Muskete oder Kanone das verdorrte Gras in Brand gesetzt. Vom Sommerwind angefacht, hatte sich das Feuer mit unheimlicher Geschwindigkeit und Heftigkeit ausgebreitet und war über verwundete und tote Soldaten hinweggefegt.

Noch Monate später hatte Hawkwood die Schreie der brennenden Männer gehört und den Geruch von verbranntem Fleisch in der Nase gehabt.

Lomax musste einer dieser Männer gewesen sein, die auf dem Schlachtfeld eingeschlossen waren. Wie durch ein Wunder, aber um welch entsetzlichen Preis hatte er überlebt.

Wer hätte das gedacht? Dann hob Lomax den Arm. Seine rechte Hand sah wie eine schwarz verfärbte Klaue aus. Reiten kann ich zwar noch, aber ein Kavallerist muss auch gleichzeitig eine Waffe ziehen können.

Fehlentscheidungen und unglückselige Umstände hatten dazu geführt, dass über die Hälfte des Regiments gefallen war. Hawkwood hatte seine militärische Laufbahn beendet und musste jetzt zum Rhythmus einer anderen Trommel marschieren.

Und dieser Trommelwirbel schickte ihn nun auf einen Weg, den er nicht gern einschlug. Das Elendsviertel von St. Giles war eine Welt für sich.

Von der Great Russell Street im Norden, der Oxford Street im Westen und der Broad Street im Süden begrenzt, umfasste das Viertel etwa vier Hektar und glich einem eitrigen Geschwür im Herzen der Stadt.

Hunderte Schleichwege durch Spelunken und Gassen um den Leicester Square, vom Haymarket und durch die nasskalten Tunnel der Regent Street führten in diese Rattenlöcher.

Unter dem Holzplatz im Osten gab es angeblich einen bis nach High Holborn reichenden Gang. Mörder, Deserteure, Diebe, Bettler und Huren hatten zusammen mit den Armen und Hungernden dort Unterschlupf und Schutz vor Vertretern der Obrigkeit und vor Gendarmen gefunden.

Losgelöst von den Zwängen der konventionellen Gesellschaft hatten die Bewohner des Holy Land ein Königreich mit eigenen Gesetzen, Gerichten und Selbstjustiz errichtet.

Deshalb handelte jeder behördliche Vertreter, der sich in das Elendsviertel St. Giles wagte, auf eigene Gefahr. Hawkwood spürte die misstrauischen Blicke der halb hinter maroden, schiefen Türen verborgenen Beobachter geradezu körperlich.

Er sah, wie teilnahmslose graue Gesichter aus mit Lumpen verhängten Fenstern spähten, während er und das Mädchen durch den Dreck neben der überquellenden Kloakenrinne stapften.

Menschliche und tierische Exkremente, verrottender Abfall und Fäulnis boten ein Bild völliger Verwahrlosung. Aus einer der trostlosen Gassen drang der schrille Angstschrei einer Frau, ein Mann fluchte obszön, dann ein dumpfer Schlag, und der Schrei verkam zu einem kläglichen Wimmern.

Jenny klammerte sich an Hawkwoods Ärmel, denn trotz ihrer zur Schau gestellten Dreistigkeit war sie noch ein Kind, das sich fürchtete. In einer offenen Tür lehnte eine Gestalt — eine Frau, wie Hawkwood erst bei näherem Hinsehen erkannte.

Brüste und Beine waren fahl wie der Bauch eines Fisches und voller Schwielen. Lass die Kleine sausen.

Molly zeigt dir, was eine richtige Frau draufhat! Jenny presste sich dichter an Hawkwood, als ihnen das raue Gelächter der Hure durch die Gasse folgte.

Mittlerweile waren sie tief in das Elendsviertel vorgedrungen. Hawkwood hatte völlig die Orientierung verloren, denn das Mädchen hatte ihn absichtlich in die Irre geführt.

Er bezweifelte, ob er ohne ortskundige Führung je wieder in die Zivilisation zurückfinden würde. Die Gassen zwischen den eng aneinander stehenden Häusern wurden noch schmaler, und es wurde immer dunkler.

Ob sie die Gassen meiden, weil ich hier aufgetaucht bin? Plötzlich zerrte Jenny ihn durch einen niedrigen Torbogen und ein paar steinerne Stufen nach unten.

Dort blieb sie vor einer massiven Holztür stehen. Dahinter hörte er Stimmen und andere Geräusche, kehlig und undeutlich, das Ganze vom Quietschen einer Fiedel übertönt.

Als Jenny an die Tür klopfte, spürte Hawkwood ein Prickeln im Nacken. Dann wurde die Tür aufgerissen, und Hawkwood stolperte hinter dem Mädchen blindlings ins Dunkle.

Am hinteren Ende führte eine Holztreppe zu einer Ebene, die durch ein Geländer vom Schankraum getrennt war.

An einer Wand erstreckte sich die aus leeren Fässern und blanken Brettern konstruierte Theke. Die Gäste waren ausnahmslos ärmlich gekleidet, ihre Gesichter vom Hunger ausgezehrt oder vom Alkohol verwüstet.

In der Ecke hockte ein Fiedler, und ein paar Männer grölten betrunken unflätige Lieder. Zwanzig Gäste oder mehr standen um den Hunde-Pit.

Etwa ein halbes Dutzend stämmige Bullterrier, Muskelpakete, an die zwanzig Kilo schwer, mit vernarbten Körpern und kupierten Ohren, um dem Angreifer weniger Bissfläche zu bieten, zerrten an ihren Ketten.

Neben dem Pit standen Fässer mit Mehl, das über kämpfende Hunde geschüttet wurde, um sie zu trennen. Das Mehl verstopfte ihre Nasen und zwang die Tiere, ihren Biss zu lockern, damit die Besitzer sie auseinander zerren konnten.

In dem Gewölbe stank es nach Fusel, Rauch, Tabak, Sägemehl, ungewaschenen Körpern, Erbrochenem und Urin. Bei Hawkwoods Eintritt verstummten die Gespräche so abrupt, als würden alle Anwesenden gleichzeitig die Luft anhalten.

In dem bedrohlich wirkenden Schweigen überlief es Hawkwood eiskalt. Zwei Männer mit Holzknüppeln in der Hand postierten sich hinter Hawkwood und blockierten die Tür.

Mehrere Hunde spürten die durch Anwesenheit eines Fremden angespannte Atmosphäre, fletschten die Zähne und knurrten böse. Mehrere Männer sprangen auf, Stühle scharrten über den Boden.

Ein Hund bellte, eine Frau schrie. Eine Messerklinge funkelte im Kerzenlicht. Hawkwood merkte, dass sich Jenny verdrückte, und dachte: Sie hat ihre Rolle gut gespielt und mich in eine Falle gelockt.

Wie konnte ich nur so dumm sein! Ich hätte mich umziehen müssen, ehe ich sie begleitete. Wie auf ein vereinbartes Signal gingen Männer mit gezückten Dolchen und Rasiermessern auf Hawkwood zu und umringten ihn.

Hawkwood griff nach seinem Schlagstock. Der untersetzte, muskulöse Mann mit der Figur eines Ringers hätte ohne weiteres gegen Figg oder Reuben Benbow boxen können.

Eine Hand auf das Treppengeländer gestützt, in der anderen einen schweren Knüppel aus Schlehdorn, blickte er auf Hawkwood hinunter. Er verharrte ein paar Sekunden in dieser Pose, bis er plötzlich den Mund zu einem breiten Grinsen verzog und mit ausgebreiteten Armen rief:.

Die Gäste machten bereitwillig Platz, als der Mann die Treppe herunterging. Hawkwood spürte sofort den Stimmungswandel im Keller.

Bosheit und Argwohn in den Gesichtern wichen Erstaunen und Neugier. Rifles Regiment, die Hand aus. Und Sie sehen auch nicht übel aus.

Aus den Augenwinkeln bemerkte Hawkwood, wie Jenny wieder neben ihm auftauchte. Das Mädchen schloss schnell die Finger um die Münzen in seiner Hand.

Sie grinste schelmisch und flitzte davon. Wir setzen uns mit einer Flasche in eine ruhige Ecke. Oder was Besonderes? Ein Tröpfchen Brandy vielleicht?

Erst heute Morgen habe ich eine neue Lieferung bekommen. Stammt aus des Kaisers eigenen Kellereien, habe ich mir sagen lassen. Ich dachte, wir hätten Krieg.

So lautet die erste Regel im Handel. Jago steckte den Knüppel in seinen Gürtel, holte unter dem Tresen eine Flasche und zwei Gläser hervor und ging die Treppe hinauf zu einem Tisch am hinteren Ende.

Als Hawkwood ihm folgte, spürte er die Blicke aller Gäste in seinem Rücken. Hawkwood prostete ihm zu, trank einen Schluck und spürte, wie der Cognac mild und wärmend durch seine Kehle rann.

Er fragte sich, ob die Flasche wirklich aus den Kellereien des Kaisers stammte und auf welchen verschlungenen Wegen sie wohl in dieser Kaschemme in Londons berüchtigtstem Elendsviertel gelandet war.

Hawkwood wunderte sich über Jagos vorgetäuschte Empörung, denn dass die Witwe Gant aus dem Verkehr gezogen worden war, konnte für alle anderen Kriminellen im Viertel nur von Vorteil sein.

Damit hatten Jago und seine Komplizen eine Konkurrentin weniger. Deshalb hatte wohl auch niemand die Witwe gewarnt, als Gesetzeshüter in der Nähe ihrer Diebeshöhle aufgetaucht waren.

Offensichtlich galt die alte Regel vom Ehrenkodex unter Dieben nicht für die Bewohner von St. Während Hawkwood seinen Exsergeanten nachdenklich musterte, fiel ihm auf, dass sich Jago in den Monaten seit ihrer letzten Begegnung bis auf das dünner gewordene Haar und ein Pfund mehr kaum verändert hatte.

Als Überlebenskünstler war er jetzt offenbar im Zivilleben absolut in seinem Element. Nathaniel Jago war als Sohn eines Landarbeiters in einem abgelegenen Dorf in den Sümpfen von Kent geboren und dort aufgewachsen, bis seine Eltern an Cholera gestorben waren.

Danach hatte sich der Junge mehr schlecht als recht und nicht immer auf legale Weise durchs Leben geschlagen und sich als Schmied, Viehtreiber, Wilderer und Schmuggler versucht, bis die zufällige Begegnung mit einem Rekrutierungstrupp auf dem Jahrmarkt in Maidstone sein Leben für immer verändert hatte.

Die Aussicht auf eine schöne Uniform, ein Dach über dem Kopf, drei ordentliche Mahlzeiten am Tag und nicht zu vergessen die zwei Guineen Handgeld waren dem heimatlosen jungen Mann, der immer auf der Flucht vor den Zollbeamten war, wie ein Traum vorgekommen, der nun endlich in Erfüllung ging.

Und so war Nathaniel Jago an einem warmen Nachmittag im Frühsommer in den Dienst des Königs getreten und in den Krieg gezogen. Übers flache Land in Flandern, durch die undurchdringlichen Dschungel der Westindischen Inseln, über die staubigen Ebenen Indiens war Jago marschiert und hatte überall auf der Welt gekämpft und seinem Land zunächst als einfacher Soldat, dann als Sergeant gute Dienste geleistet.

Gemeinsam hatten sie unter Nelsons Kommando in Kopenhagen dem Feind die Stirn geboten, waren mit Black Bob Crauford durch Nord- und Südamerika marschiert und hatten unter Moore in Spanien und Portugal gekämpft Jago hatte neben Hawkwood auf dem Festungswall von Montevideo gestanden und ihm vor Rolica und Vimieiro den Rücken gedeckt.

Bei Talavera hatten beide mit Entsetzen mit ansehen müssen, wie die Coldstream Guards und des Königs Deutsche Legion dem Gegenangriff der Franzosen zum Opfer gefallen waren.

Im Karree von Blatchington und Shorncliffe war diese Freundschaft geschmiedet worden. Zehn lange Jahre hatte Jago an Hawkwoods Seite Scharmützel und Schlachten überstanden.

Immer war er ihm ein treuer Verbündeter gewesen und hatte neben ihm in der sengenden Hitze der spanischen Hochebenen in der Feldküche gegessen und mit ihm zitternd vor Kälte unter einer Decke in den Bergen gelegen.

Und Jago war aus Loyalität zu Hawkwood zum flüchtigen Rechtsbrecher geworden. Denn als sich Hawkwood in den Bergen den Guerilleros angeschlossen hatte, war Jago aus seiner Einheit desertiert und ihm gefolgt.

Hawkwood hatte vergeblich versucht, den Sergeant zur Rückkehr zu überreden. Jago hatte ihm einfach ins Gesicht gelacht. Mit Deserteuren macht die Armee kurzen Prozess.

Ich werde entweder ausgepeitscht oder gehängt. Beides keine sehr erfreulichen Aussichten. Sie würden mich vermissen. Diesen im Scherz dahingesagten Worten hatte Hawkwood nichts entgegenzusetzen gehabt, denn er wusste, dass ihm der Sergeant ebenso unersetzlich war wie sein Gewehr oder sein Degen.

Er brauchte Jagos Unterstützung in seinem persönlichen Krieg gegen die Franzosen. Also hatte sich Hawkwood geschlagen gegeben.

Seitdem hatten die beiden nie wieder über dieses Thema geredet. Es war ihnen gelungen, zwei Passagen auf einem Handelsschiff nach London zu ergattern.

Hawkwood hatte Jago ans Ufer schwimmen sehen und den Verlust seines treuen Freundes sehr bedauert. Hawkwood hatte angenommen, dass der Sergeant in das ihm vertraute Gebiet der Sümpfe von Kent zurückkehren und dort wieder wie früher als Schmuggler ein neues Leben beginnen würde.

Er hatte keine Angst, dass Jago je gefasst werden würde, dafür war der Sergeant zu gerissen. Er wusste aber auch, dass Jago mit ihm in Verbindung treten würde, sollte er es für nötig halten.

Und so war es auch gekommen. Londons Unterwelt war eine verschworene Gemeinschaft, sodass Hawkwood nur hin und wieder Gerüchte aufschnappte: Ein Exsoldat im tiefsten Elendsviertel Anführer einer Bande Schläger, die er mit militärischer Präzision befehlige.

Es erstaunte Hawkwood keineswegs, dass Jago durch seine militärischen Fähigkeiten und Erfahrungen jetzt zum Bandenführer aufgestiegen war und sich in Londons Unterwelt einen Namen gemacht hatte.

Dazu gehörten angeblich Schutzgelderpressung, Diebstahl, Seeräuberei und Prostitution. Jedenfalls war es Jago gelungen, sich seit seiner Ankunft im Elendsviertel eine einflussreiche Position aufzubauen.

Ob er diesen Erfolg seinem Grips oder seiner Muskelkraft zu verdanken hatte, blieb dahingestellt, doch so, wie Hawkwood den Sergeant kannte, hatte er beides eingesetzt.

Wie auch immer, jedenfalls war der Exsoldat jetzt in der Lage, Hawkwood manchmal genau die Informationen zuzuspielen, die er brauchte.

Über Monate hinweg hatten sich die beiden immer wieder gelegentlich getroffen, aber nur auf Jagos eigenem Terrain. Das sei nicht persönlich gemeint, hatte Jago gesagt, aber man wisse ja nie, ob so ein verdammter Militärpolizist plötzlich aus dem Nichts auftauche.

Und beide Parteien hatten bisher davon profitiert. Natürlich freue ich mich, Sie zu sehen, doch meine alten Knochen sagen mir, dass es sich nicht um einen rein freundschaftlichen Besuch Ihrerseits handelt.

Dahinter steckt doch eine Absicht, oder? Möchten Sie dem alten Nathaniel sagen, worum es sich handelt?

Plötzlich flackerte die Kerze in einem Luftzug, sodass Jagos Schatten an der Wand hin und her wanderte, einen formlosen Klecks bildete oder wie ein aus der Ecke springender buckeliger Kobold aussah.

Knurrend und zähnefletschend sprangen sie einander an die Gurgel und fetzten sich mit ihren scharfen Krallen das Fell vom Körper.

Hawkwood verschwendete keine Zeit und kam sofort zur Sache. Dabei wurden zwei Männer getötet: der Wachmann und ein Passagier.

Habe ich Recht? Jago trank einen Schluck Cognac und wischte sich dann den Mund ab. Hawkwood wusste, dass der Sergeant Zeit gewinnen und seine Chancen abwägen wollte.

Verdammte Amateure! Mord ist etwas anderes als der Diebstahl eines Brotlaibs. Hawkwood schüttelte den Kopf. So geht das nicht.

Man nimmt, was man kriegt. Die finden nicht einmal ihre eigenen Ärsche, auf denen sie sitzen. Was soll ich tun? Einer der dort sitzenden Männer, ein stämmiger Kerl mit rasiertem Schädel und einem Gesicht voller Pockennarben, erregte seine Aufmerksamkeit.

Der Mann starrte Jago mit unverhohlener Feindseligkeit an. Die breite Schnauze auf den Pfoten, schien er zu dösen, hob jedoch plötzlich seinen mächtigen Schädel und bleckte die rasiermesserscharfen Zähne.

Finster deutete Tom Scully mit dem Kinn auf Hawkwood. Er ist das Gesetz. Er ist ein verdammter Runner, ein Rattenfänger! Wir wundern uns, wie es kommt, dass du mit ihm eine Flasche leerst.

So, wie ich das sehe, geht ihr etwas zu vertraut miteinander um. Da merkte Scully, dass er zu weit gegangen war und von seinen Kumpeln im Stich gelassen wurde.

Er leckte sich nervös die blutleeren Lippen. Vieles ist nicht richtig. Und es kotzt mich an, dass du hier rumjammerst wie ein verdammtes Fischweib.

Wenn dir nichts Besseres einfällt, solltest du lieber die Klappe halten, sonst setzen wir unsere Unterhaltung in diesem beschissenen Hunde-Pit fort.

Hast du mich verstanden? Na, da bin ich aber froh. Achten Sie nicht auf ihn. Und ausgerechnet er redet von schlechter Gesellschaft.

Darüber könnte Scully ein Buch schreiben. Jago starrte kurz in seinen Becher, blickte dann auf und zuckte abweisend mit den Schultern.

Behauptet, als Captain der Kanoniere auf der Inflexible gedient zu haben. Ich würde sie anders nennen. Es entbehrte nicht einer gewissen Ironie, dass Jago, der Deserteur, einen Meuterer in ein derart schlechtes Licht rückte.

Hawkwood wusste jedoch, dass für Jago zwischen beiden ein himmelweiter Unterschied bestand. Die anderen hatten jedoch die Nase voll und haben Scully und seine Kumpane unter Deck eingesperrt.

Und während die Besatzung auf die Kapitulation gewartet hat, ist es Scully und seinen Männern gelungen, durch ein Kanonenloch zu klettern und mit Beibooten zu fliehen.

Jago schilderte, dass die Flüchtigen es bis nach Faversham geschafft, dort eine Schaluppe gestohlen hatten und nach Calais gesegelt waren, um zu den Franzosen überzulaufen.

Gleich nach der Landung haben die Franzosen sie ins Gefängnis gesteckt. Wahrscheinlich sollten sie gegen unsere Kriegsgefangenen eingetauscht werden.

Irgendwann wurden sie freigelassen. Die meisten haben dann auf französischen Kaperschiffen angeheuert. Angeblich war er acht Jahre Freibeuter, ehe er vor Martinique von Bord gesprungen und sich auf den Heimweg gemacht hat.

Dann ist er ins Schmugglergeschäft eingestiegen. Er stammt aus meiner Gegend, aus Sheerness, und kennt die Küste, alle Landeplätze und Verstecke vor dem Zoll wie seine Westentasche.

Ihm entging nichts. Es gab zwei Arten von Reitern. Schwere Reiter begingen ihre Beutezüge im hellen Tageslicht, während die leichten Reiter den Schutz der Dunkelheit vorzogen.

Die Jagdgründe dieser Banden waren am Fluss ankernde Schiffe. Dort entluden sie die Fracht und übergaben sie Hehlern zur Verteilung und zum Verkauf.

Für Männer mit starken Nerven und den richtigen Verbindungen war das ein gutes Geschäft. Er verpasst ihnen ein Merkmal, er zeichnet sie. Das ist eine schreckliche Waffe, wenn sie in die falschen Hände gerät.

Dieser Erklärung hätte es nicht bedurft, denn Hawkwood kannte alle Arten von Waffen, mit denen Gewalttäter ihren Mitmenschen — egal, ob Männern, Frauen oder Kindern — schwere Körperverletzungen zufügten.

Der Seemann Scully war nur ein weiteres Strandgut, das die Flut in die Elendsviertel der Hauptstadt geschwemmt hatte: Entwurzelte, brutale Typen, die für ihre Zwecke vor keiner Methode der Einschüchterung zurückschreckten.

Er hatte sichtlich Gefallen an diesem Thema gefunden. Seltsamerweise hat ausgerechnet Parker ihn daran gehindert. Angeblich hat er jedoch einen Offizier des französischen Kaperschiffs, auf dem er angeheuert hatte, getötet, ehe er über Bord gesprungen ist.

Erst hat er dem armen Kerl den Schädel eingeschlagen und dann mit der Ahle die Hände durchbohrt. Normalerweise war Fynnley schon ein bisschen mehr Luxus gewöhnt.

Schweigend beobachtete er seinen Bruder beim Entledigen seiner Kleidung, während er mit ein paar längeren Haarsträhnen spielte.

Sie waren heute Morgen bereits in Taena angekommen und direkt bei Leon gewesen. Fynnley hatte sich dort zu Tode gelangweilt und für sich beschlossen, die ganzen Diskussionen am nächsten Tag nicht noch einmal mit zu machen.

Das hatte ihm schon den ganzen Weg zu der Gaststätte auf der Zunge gelegen, nur bis jetzt hatte sich noch keine Gelegenheit gefunden, dies Crispin alleine mitzuteilen.

Er konnte zu diesen Gesprächen nichts beitragen und er würde ihm ja ohnehin kein Gehör geschenkt werden. Nicht einem Omega wie ihm.

Wenn sie schon hier waren, dann wollte er sich auch etwas umschauen. Fynn konnte genau beobachten, wie der Blauäugige erst einmal tief durchatmete, bevor er sein Hemd ordentlich gefaltet auf einem Stuhl in der Ecke ablegte.

Er wusste, wie seine Familie tickte. Bevor der Ältere mehr sagen konnte, schnitt Fynn diesem mit einer raschen Handbewegung das Wort ab.

Ich komme nicht viel raus und würde mich sehr freuen, etwas Zeit für mich zu bekommen, um die Gegend zu erkunden.

Fynnley versuchte es auf den ehrlichen Weg und hoffte inständig, dass er seinen Bruder mit seinem Verhalten und seinen Worten nicht zu sehr verletzte.

Der Kleinere brauchte eben einfach auch mal ein wenig Freiraum und etwas Zeit für sich alleine. Und das am besten noch ohne einen Aufpasser.

War das wirklich Crispins ernst? Wollte er ihm wirklich ein Aufpasser auf den Hals hetzen? Fynn konnte es noch nicht glauben.

Ich nehme Kulon nicht mit. Er würde sicherlich nicht die Schuld auf sich nehmen, falls Cris in einen Kampf verwickelt wurde und Kulon seinetwegen nicht an der Seite seines Bruders sein konnte.

Nein, nie im Leben. Auch wenn es ziemlich unwahrscheinlich war. Aber nicht ich bin hier der Alpha, sondern du. Dir gilt sein Schutz. Ich bin entbehrlich, du aber nicht.

Also versuch mir nicht Kulon aufzudrängen. Zudem machte es Eindruck, wenn zwei starke Wölfe zu Verhandlungen kamen.

Der Kleinere konnte genau beobachten, wie die Worte seinen Bruder trafen. Trauer und Wut spiegelten sich gleichzeitig in seinem Blick.

So darfst du nie denken! Ich brauche einfach etwas Zeit für mich, okay? Das Einzige was Fynnley noch von seinem Bruder bekam war ein knappes, aber einverstandenes Nicken, bevor dieser im angrenzenden Badezimmer verschwand.

Erst als Cris wieder aus dem Bad kam. Fast wäre er eingeschlafen. Schnell huschte Fynn auch noch ins Bad, um sich den Staub des Tages und er langen Reise abzuwaschen.

Nur mit einem T-Shirt und Shorts bekleidet, schlüpfte er zu Crispin unter die Decke. Auch wenn Cris ihm demonstrativ den Rücken zugewandt hatte.

Es war ja nicht so, dass er seinen Bruder nicht liebte oder dessen Beweggründe nicht verstand, dennoch musste er ihm langsam die Grenzen zwischen ihnen aufweisen.

Er war schon lange kein Kind mehr und Crispin würde das langsam akzeptieren müssen. Das würde er irgendwie wieder gut machen müssen. Als er am nächsten Morgen aufwachte, befand sich der kleine Mischling ganz alleine im Raum.

Müde blinzelte er gegen die ersten Sonnenstrahlen an, welche zwischen den zugezogenen Vorhängen herein fielen und versuchten ihn aufzuwecken.

Vergebens versuchte noch einmal einzuschlafen, aber mit wenig Erfolg. Nach einer Weile des Dösens raffte sich der junge Gestaltwandler dann doch auf und zog sich etwas Leichtes über.

Nur in einem locker sitzenden Hemd und einer eng anliegenden Hose, machte er sich auf den Weg an die frische Luft. Endlich mal wieder etwas Zeit für sich alleine zu haben war wundervoll.

Fynnley hatte seinen Tag schon geplant. Erst würde er ein leckeres Frühstück zu sich nehmen, dann die Umgebung erkunden und zum Abschluss würde er noch austesten, was hier abends so interessantes passierte.

Aber erst einmal musste er sich um ein ordentliches Frühstück kümmern. Dort würde sich sicherlich etwas Gutes zu Essen finden lassen. Leon hatte ihnen gestern gesagt, dass trotz den von Crispin gewünschten Unterkünften, alle anfallenden Kosten auf ihn gingen.

So auch Fynns Frühstück und sämtliche sonstige Ausgaben. Recht am Anfang des Marktplatzes, fand er eine kleine Taverne, die recht vielversprechend aussah.

Dort schlug er sich dann den Bauch voll, bis er das Gefühl hatte, gleich zu platzen. So viele schöne Dinge gab es hier.

Vom Viehhandel, über Lebensmittel und Schmuck, bis hin zu Waffen und andere Gebrauchsgegenständen. Neugierig blieb er an einem der Stände stehen, als ihm ein kleines Schmuckstück ins Auge sprang.

Sie war wunderschön. Fynn konnte einfach nicht widerstehen. Ein Schauer lief seinen Rücken hinab, bevor er sich langsam, dennoch mit einem gewissen Abstand zu dem Unbekannten, umdrehte.

Fynn hatte ihn nicht kommen hören, doch bei den Menschenmassen war dies auch nicht gerade verwunderlich.

Sein Gegenüber war wunderschön, alles passte bei ihm zusammen. Trotzdem war es ihm ein wenig unangenehm, von einem Fremden solch ein Kompliment zu bekommen.

Vielleicht lag es auch daran, dass er das Gefühl hatte, dass dieser nicht ganz ungefährlich war. Was Fynn aber definitiv wusste war, dass der hübsche Unbekannte ein Werwolf war.

Also auf jeden Fall eine Bedrohung für ihn. Der kurze Blick des Fremden in Richtung aus der der Ruf stammte verriet Fynn, dass es wohl dessen Freund sein musste und er der Angesprochene war.

Etwas unwohl rieb Fynnley sich über die leichte Gänsehaut, welche sich durch diese Begegnung auf seinen Armen ausgebreitet hatte. Etwas sagte ihm, dass er sich wohl besser von dem Fremden fernhalten sollte.

Fynnley beschloss, Cris später zu fragen, ob er ihm das Geld für die hübsche Kette leihen würde. Dieses Schmuckstück hatte ihm wirklich sehr gut gefallen.

Der Rest des Tages verlief ohne weitere nennenswerte Ereignisse. Als es am Abend langsam zu dämmern begann und der Wind auffrischte, wollte er sich auf den Weg zurück zu der Gaststätte machen.

Durch seine rasche seitwärts Bewegung wurde seine Hand allerdings abgefangen, bevor sie ihr Ziel erreichen konnte. Sein Arm wurde ihm blitzschnell schmerzhaft auf den Rücken gebogen.

Ein Schmerzlaut unterdrückend, versuchte er sich aus dem eisernen Griff des Angreifers zu lösen, welcher ihn an die kühle Steinmauer drückte ohne eine Möglichkeit sich zu befreien.

Keine Reaktion. Stattdessen spürte er einen warmen Atem in seinem Nacken. Angewidert verzog er sein Gesicht. Fynn konnte hören, wie der Unbekannte hinter ihm tief seinen Duft durch die Nase einsog.

So stark wie dieser Typ war, konnte er definitiv kein Mensch sein. Zu Leons Männern schien er aber ebenfalls nicht zu gehören. Kein Mitglied des Clans würde es wagen, Hand an ihre Gäste zu legen.

Gerade während die heiklen Verhandlungen geführt wurden. Das würden sie ja noch sehen. Fynn holte aus und trat blindlings nach hinten aus, nur um kurz darauf ein schmerzhaftes Keuchen zu vernehmen.

Er musste seinen Angreifer genau aufs Schienbein getroffen haben. Das war seine Chance. Als der sonst so unnachgiebige Griff des Anderen sich zu lockern begann, entriss er ihm seinen Arm drehte sich um und holte noch einmal zu einem weiteren Schlag aus.

Doch der Andere war flink und griff bereits erneut nach seiner Schulter. Fynn vernahm ein leises Knirschen und fühlte, dass sein Armknochen gleich brechen würde, wenn er das noch einmal machen würde.

Aber seine Gegenwehr war zwecklos. Nur zu gerne würde er sich in dem Moment die schmerzende Schulter halten. Im nächsten Moment mobilisierte er seine letzten Kräfte und konnte er seinem Peiniger einen harten Schlag in die Magengrube versetzen, doch der Fremde krümmte sich nur einen Augenblick vor Schmerzen, bevor er zurückschlug und Fynns Kopf mit solch einer Wucht gegen die Mauer schlug, dass ihm schwarz vor Augen wurde.

Fynn versuchte gegen den dunkeln Schleier anzublinzeln, welcher sich vor sein Blickfeld schob und ihm die Sicht raubte. Der Schlag hatte gesessen und würde ihm am darauf folgenden Tag ordentliche wohl ein paar Kopfschmerzen bereiten.

Aber erst einmal musste er das Ganze hier ohne weitere Schäden überstehen. Auf einmal wurde sein Angreifer von ihm weggerissen.

Und das keinen Moment zu früh, denn der Jüngere konnte sich nicht mehr länger auf den Beinen halten. Blind tastete er nach der Mauer hinter sich.

Fynn hielt sich dabei seinen schmerzenden Hinterkopf, während er gegen die lähmende Dunkelheit, die vor seinen Augen tanzte, ankämpfte.

Er durfte nicht ohnmächtig werden. Noch war der Kampf nicht vorbei. Das Einzige, das er im Moment wahrnahm, war sein Gehör, das ihm eindeutige Kampfgeräusche aus seiner Umgebung zutrug und ihm vermittelte, dass ihm jemand zu Hilfe geeilt war.

Nur langsam gekehrte seine Sicht zurück. Trotz seiner noch recht verschwommenen Wahrnehmung, versuchte er sich langsam aufzurichten.

Leider hatte er immer noch recht weiche Knie, die ihn nicht tragen wollten. Fynnley kippte nach vorne, wurde aber von zwei starken Armen aufgefangen.

Sofort versteifte sich der Blondhaarige und machte sich für einen weiteren Angriff bereit, doch nichts dergleichen geschah.

Die Arme hielten ihn nur fest und halfen ihm, sich wieder aufzurichten. Sie kam Fynn bekannt vor, konnte sie aber im Moment nicht richtig zuordnen.

Dennoch begann er sich langsam zu entspannen. Er glaubte dem Fremden. Auch wenn es in dieser Situation töricht erschien, er fühlte sich irgendwie geborgen.

Noch etwas benommen, löste er sich aus dem Griff des Anderen und konnte endlich wieder klarer sehen. Honigfarbene Augen blickten ihn besorgt an.

Leicht stützte er sich noch ein wenig zusätzlich an der Mauer ab, während er vorsichtig seinen Hinterkopf abtastete. Fynnley roch Blut und erfühlte eine riesige Erhebung.

Nun betrachtete er den Anderen etwas genauer. Eng schmiegte sich schwarze Kleidung an diesen eleganten Körper und honigfarbene Augen blickten ihn besorgt an.

Er brauchte nur noch einen Moment, bis ihm wieder einfiel, woher er dieses Gesicht kannte. Diese goldenen Augen würde er überall erkennen.

Das war doch der Kerl vom Markt! Was für ein Glück er doch hatte, dass gerade diese beiden in der Nähe waren. Neugierig wandte er sich noch einmal der Kampfszene zu.

Der Braunhaarige, welcher eindeutig zu seinem Bekannten hier gehörte, hatte inzwischen seinen Peiniger bezwungen und bewusstlos geschlagen.

Er bekam gerade noch mit, wie dieser sich den bewusstlosen Körper seines Angreifers wie ein Sack Kartoffeln über die Schulter warf und auf sie zu kam.

Dimitri war wirklich sehr stark. Trotz blutverschmierter und derangierter Kleidung, hatte der Unbekannte etwas an sich, das den Mischling vom ersten Augenblick an faszinierte.

Eine dunkle Hose schmiegte sich perfekt an den muskulösen Körper, während ein dunkelrotes, offenstehendes Hemd seine Augen wie magisch anzog. Er traute sich kaum den Blick zu heben.

Leichtsinnig genug von dir, zu so später Stunde alleine unterwegs zu sein! Der Andere war ganz schön unverschämt.

Wobei, wenn Fynn so darüber nachdachte, hatte er vielleicht nicht ganz unrecht. Fynn hätte es eigentlich besser wissen müssen. Die zwei hatten ihm geholfen und, sich seiner Erziehung erinnernd, wollte er sie nicht so einfach ziehen lassen, ohne sich dafür erkenntlich zu zeigen.

Ich stehe in eurer Schuld. Wie kann ich euch dafür danken? Da kam der Wolf mit den honigfarbenen Irden wieder zu Hilfe und fing ihn ab.

Auf einmal hörte er ein nachgebendes Seufze seitens Dimitris. Schweigend folgte er den beiden eine Weile auf ihrem Weg, bis ihm diese erdrückende Stille zu viel wurde.

Ob sie wohl auch zu Leons Rudel gehörten? Eigentlich ging Fynn nicht davon aus, da die Zwei doch recht ungewöhnlich für diese Gegend gekleidet waren.

Aber er traute sich nicht so recht, die beiden darauf anzusprechen. Dann aber, kratzte der junge Halbwolf all seinen Mut zusammen und fragte.

Als Fynn sicher sein konnte, alleine weiter laufen zu können, löste er sich langsam aus dem helfenden Griff Andrejs.

Nun war es wohl an diesem, den anderen ein wenig zu tadeln. Ihm schien es wohl nicht ganz so recht zu sein, dass sein Freund so offen über sie redete.

Deshalb bohrte Fynn auch nicht mehr weiter nach. Er wollte die Zwei ja nicht bedrängen oder gar verärgern.

Es dauerte nicht mehr lange und sie waren an Leons Anwesen angekommen. Dimitri setzte den Kerl, der ihn angegriffen hatte, einfach vor der Tür ab.

Fynn zog sich ein wenig zurück, denn er wollte nicht, dass Leon ihn sah. Vermutlich würde dieser seinem Bruder alles erzählen sobald er ihn morgen wieder traf.

So hatte er wenigstens eine kleine Chance darauf, dass Crispin nichts davon erfuhr. Kurz warteten sie noch bis ein Angestellter von Leon ihnen die Tür geöffnet hatte und Andrej schilderte ihm in wenigen Worten das Geschehene, bevor die Zwei Werwölfe aus Turnak wieder zu ihm kamen.

Ihm ging es dank Andrej und Dimitri wieder etwas besser. Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen reichte ihm Andrej zum Abschied noch einmal die Hand, während Dimitri sich ohne ein Wort des Abschieds auf machte.

Ach ja, lass Dimis Worte nicht zu nahe an dich heran. Für einen kurzen Moment noch, sah er seinen zwei Rettern kopfschüttelnd hinter her.

Gleich darauf bereute er diese Geste auch schon wieder, als ihn sein Kopf schmerzlich daran erinnerte, was ihm noch vor einer Stunde geschehen war.

Seufzend hielt er sich den brummenden Hinterkopf, bevor er sachte die Beule noch einmal inspizierte. Der kleine Halbling sah es schon kommen.

Das würde nicht einfach werden, die ganzen Blessuren, die seinen Körper zierten, vor seinem Bruder zu verstecken. Fast lautlos schlich er die Treppe in den ersten Stock hinauf und öffnete so leise wie möglich die Tür zu ihrem gemeinsamen Zimmer.

Vorher noch einmal kurz durchgeatmet, wappnete er sich auf einen noch wachen und vor allem beunruhigten Bruder. Neugierig spähte er um die Zimmertür.

Auf den ersten Blick war Crispin nirgends zu sehen und dadurch ermutigt, betrat er zögernd das dunkle Zimmer. Leise schob Fynn die Tür ins Schloss doch schon im nächsten Augenblick schoss eine Hand dicht an seinem Kopf vorbei und landete mit einem lauten Rums auf der Holztür.

Mit einem kleinen Aufschrei zuckte der Kleinere zusammen und drehte sich in geduckter Haltung in Zeitlupe zu seinem Bruder um.

Die geladene Atmosphäre zwischen Cris und ihm, die in wenigen Sekunden entstanden war, war förmlich greifbar.

Wo um alles in der Welt warst du so lange? Nervös hielt er seinen Blick gesenkt, leckte sich über die Lippen und zupfte an seinem zerknitterten Hemd.

Eisern schwieg er seinen Bruder an. Unsanft griff Crispin nach seinem Kinn und zwang ihn regelrecht dazu, ihm in die Augen zu sehen. Er hatte ja wirklich einen kleinen Stadtbummel gemacht.

Prüfend wanderte dabei Crispins Blick über den Mischling mit den unterschiedlichen Iriden. Kaum spürte Fynn wie Cris von ihm abrücke, ergriff er die Chance sofort, um etwas Abstand zwischen sie zu bringen.

Wieder senkte er ergeben seinen Blick und war dankbar dafür, sich nicht mehr direkt dem besorgten, als auch vorwurfsvollen Blick seines Bruders stellen zu müssen.

Würde er ihm jetzt erzählen, was wirklich passiert war, würde es Ärger geben. Aber anlügen wollte er seinen Bruder auch nicht.

Die Sorge um ihn, wich Zorn und Wut. Entschuldigend sah er zu seinem Bruder hinüber und wartete jeden Moment darauf, dass dessen Wutausbruch doch noch kam, aber es geschah nichts.

Etwas zurückhaltend erwiderte er die klammernde Umarmung seines älteren Bruders. Er hatte Cris schon wieder so viel Kummer bereitet, dabei hatte er das noch nicht einmal gewollt.

Fynn musste schon zugeben, dass er die tröstende Umarmung von Crispin ein wenig genoss und sich jetzt sicher und geborgen fühlte.

Vorsichtig begann er, sich aus der Umarmung des Anderen zu lösen, während er den Blauäugigen vorsichtig anlächelte.

Ich will keine Widerworte hören. Auf einmal konnte Crispin so kühl und beherrscht wie immer sein, aber was hatte Fynn auch erwartet?

Er würde Crispin wohl nie ganz verstehen. Gegen seine Worte würde er morgen ausnahmsweise nicht aufbegehren. Es sollte ihm recht sein, dass Kulon in morgen begleitete.

Nach der Aktion von heute Abend war dem kleinen Mischling doch ein wenig mulmig zumute. Wann Cris wohl heute Nacht zurückkommen würde?

Er war mit Sicherheit laufen, um sein aufgewühltes Gemüt ein wenig abzukühlen. Das warme Wasser tat seinem geschundenen Körper gut und die Stille war beruhigend für seine Gedanken.

Heute war nicht gerade sein Tag gewesen und so hoffte der junge Werwolf, dass wenigstens der Morgige besser laufen würde.

Müde schlug Fynn am nächsten Morgen die Augen auf und reckte sich erst einmal genüsslich den ersten Sonnenstrahlen entgegen. Ein kleines Ziehen und Zwicken hier und da vor allem sein Kopf erinnerte ihn an die Geschehnisse vom Vorabend.

Langsam rollte er sich auf die andere Seite und erblickte seinen noch schlafenden Bruder neben sich. Crispin war wohl mitten in der Nacht zurückgekommen.

Fynn hatte so tief geschlafen, dass er nichts bemerkt hatte. Was für ein schlechter Werwolf er doch war.

Alle seine Freunde behaupteten, sein menschlicher Anteil, welchen er von seiner Mutter geerbt hatte, wäre nicht sehr ausgeprägt, aber daran glaubte Fynn schon lange nicht mehr.

Immerhin war ihm ja auch die Verwandlung zu einem Wolf nicht gegönnt. Wieso sollten dann seine anderen Eigenschaften nicht auch eingeschränkt sein?

Leise erhob er sich aus dem Bett, um den Blondhaarigen nicht aufzuwecken. Ein leises Seufzen kam ihm bei dessen Anblick über seine Lippen.

Sein Bruder hatte es also ernst gemeint, als er ihm das gestern Abend mitgeteilt hatte. Ausnahmsweise würde er sich heute dem Befehl seines Bruders fügen und Kulon für diesen Tag an seiner Seite dulden.

Der Tag verlief relativ ereignislos. Sie liefen über den Markt und schauten sich einige Sehenswürdigkeiten in Taena an, betraten mal diesen und jenen Laden.

Dadurch fühlte sich Cris wohler und konnte sich besser auf die Verhandlungen mit Leon konzentrieren. Die einzelnen Krater und Abschürfungen verheilten und bald war nichts mehr von diesen zu sehen.

Ohne auf seinen Begleiter zu warten, eilte er auf Andrej zu. Gleichzeitig erblickte er auch Dimitri, welcher neben Andrej stand.

Die Zwei schienen heftig mit einem Händler um ein Schmuckstück zu diskutieren, als er sich diesen näherte. Einen Moment lang genoss er noch die wundervolle Aussicht auf die hübschen Kehrseiten der beiden.

Und Fynnley könnte wetten, dass dessen dunkelgrünes Hemd wieder offen stand und den zarten Flaum auf seiner Brust hervor hob.

Ein etwas verwirrter Blick richtete sich auf ihn, als Andrej sich endlich zu ihm umdrehte. Als er ihn endlich erkannte, schenkte ihm dieser das bezauberndste Lächelnd, das Fynnley je gesehen hatte.

Es freut mich dich wieder zu sehen. Ein erfreuter Ausdruck trat auf das Gesicht seines Gegenübers und Fynn hielt einen Moment lang die Luft an, bevor er das zustimmende Nicken des Anderen erblickte.

Er konnte beobachten, wie Andrej auf Dimitris Schulter schlug, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Er schluckte schwer und sah dann langsam zu Kulon hinüber.

Was soll das? Beschwichtigend hob er die Hände und blickte sein Gegenüber unschuldig an. Die Zwei haben mir geholfen und ich war ihnen noch was schuldig, also habe ich sie zum Essen eingeladen… Ich kann ja nichts dafür, wenn du nicht hinter her kommst.

Da spürte er auch schon die Präsenz der zwei Werwölfe aus Turnak direkt hinter sich. Darf ich euch vorstellen das ist Kulon der Schmied unseres Rudels und mein Begleiter für diesen Tag.

Fynn konnte deutlich die angespannte Atmosphäre zwischen den beiden Parteien spüren. Erst beim Essen taute diese nach und nach auf.

Sie unterhielten sich über ihre Rudel und über die verschiedenen Städte, die sie schon bereist hatten. Wobei das meiste Gespräch zwischen Fynn und Andrej stattfand, da Kulon eher der schweigsame Typ war und Dimitri sich weigerte am Gespräch teilzunehmen.

Ungeniert beobachtete Fynnley den Älteren ein wenig und sah dem Muskelspielt unter der Haut zu. Wie gerne er diese weiche Haut doch einmal berühren würde.

Erst als Andrej ihn wieder ansprach, riss dieser ihn aus seinen Gedanken zurück in die Realität. Sie unterhielten sich noch eine Weile, bis Dimitri förmlich dazu drängte, endlich zu gehen können.

Wie ausgemacht, bezahlte Fynnley die Rechnung und machte sich dann gemeinsam mit Kulon auf den Weg zurück zur Gaststätte.

Bevor er das Zimmer betraten, rang er Kulon noch das Versprechen, ab seinem älteren Bruder nichts von dem Treffen und dem darauf folgenden Essen mit den zwei Werwölfen, zu erzählen.

Fynnley fand in dieser Nacht keinen Schlaf. Auch wenn er sich von der einen auf die andere Seite drehte, er war nicht müde. Leise aufseufzend, setzte sich der junge Halbwolf nach einer Weile auf, um mit seinen Fingern durch seine Haare zu fahren.

Vorsichtig linste er zu seinem älteren Bruder hinüber. Fynn wollte sichergehen, dass er nicht durch seine Unruhe ebenfalls aufgewacht war.

Einerseits konnte er nicht schlafen, andererseits konnte er auch nicht länger im Bett liegen bleiben. Er musste hier raus.

Fynn beschloss, laufen gehen. Danach würde er schon müde genug sein, um schlafen zu können. Die Gaststube war dunkel.

Was bedeuten die Hörner auf Ihren Masken? Ich kann Ihnen nicht alles verraten, Sie sind nicht eingeweiht.

Eine letzte Frage: Wie stellen die Kami diese Masken her und wie setzten sie sie Ihnen auf? Auch das kann ich Ihnen nicht verraten, aber Ihre Neugier ist eine Gabe von Ma-Duk.

Ich schlage Ihnen vor, die Lehren der Kami zu folgen. Dann werden Sie die Antwort auf diese Frage sowie auf viele andere Fragen finden.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit Hilfe von Ma-Duk die Klarsicht und Zufriedenheit des Weisen erreichen. Hallo und danke dass Sie uns empfangen, Cuiccio Perinia.

Es ist mir ein Vergnügen, Ihnen ein Interview zu geben. Wir sind hier, damit Sie uns ein paar Fragen hinsichtlich des Stammes der alten Dryaden beantworten können.

Im Wald der Verwirrung griffen ihre Wächter uns sowie viele andere Homins an und nun würden wir gern wissen: Warum tun sie das? Es würde möglicherweise interessant sein, wenn wir von Anfang an beginnen, nicht wahr?

Der Homin schaute uns mit einem boshaften Funkeln in seinen Augen an. Er erwartete anscheinend, dass wir unsere Frage überdenken würden.

Ja selbstverständlich. Gut, können Sie uns erklären, warum der Stamm sich gerade an diesem Platz niederliess? Das ist eine lange Geschichte!

Aber ich erkläre sie Ihnen schnell. Nun, am Anfang bestand dieser Stamm aus Matis Botanikern. Diese Botaniker wurden vom Hof geschickt, um die intelligenten Pflanzen im Wald der Verwirrung zu studieren.

Aber sie kehrten niemals zurück. Wie das? Sie meinen, sie sind Der Botaniker fing an zu lachen. Mit der Zeit möglicherweise.

Aber das ist nicht der Grund, warum wir sie nie zurückkehren sahen. Aber dann Es gibt unterschiedliche Theorien. Wir wissen nicht, ob eine von diesen zutreffend ist.

Jedoch halte ich eine dieser Theorien für realistischer als alle anderen. Könnten Sie es uns das bitte ähm Das werde ich, das werde ich.

Seien Sie nicht so ungeduldig. Einige Fachleute denken, dass diese Botaniker Substanzen benutzten, die ihren Verstand verdarben, produziert aus Sap und unter dem Ah, das würde die Anwesenheit des Kami-Botschafters in ihrem Lager erklären?

Damit habt Ihr eigentlich alles gesagt. Dies ist eine der Erklärungen, die wir als akzeptabel ansehen könnten. Konnten Sie uns die anderen Theorien erläutern?

Cuiccio Perinia machte plötzlich ein amüsiertes Gesicht. Ich habe meine eigene Theorie. Aber sie ist ein bisschen verrückter.

Persönlich glaube ich sie nicht, aber wir können nie sicher sein, nicht wahr? Das stimmt. So, diese Theorie Warten Sie, ich versuche mich zu erinnern Einige Wissenschaftler aus Yrkanis denken, dass die tiefgehende Verhaltensänderung dieser Botaniker mit den Pflanzen zusammen hängt, die sie studierten Richtig Nun Diese Pflanzen, die wir definitiv als intelligent einordnen können, verwandeln einfache Homins in echte Beschützer.

Ihr Ziel ist dann Es würde sogar weitergehen als das! Dies war der Punkt an dem wir Schwierigkeiten hatten, uns ein Lachen zu verkneifen.

Den Drogen? Den Kamis? Den intelligenten Pflanzen? Es bleibt ein Rätsel! Unsere ausgefallenen Theorien sind nicht dazu geeignet, eine Antwort zu geben.

Ernsthaft, warum greifen sie uns an? Ich denke, diese Frage können Sie sich jetzt selbst beantworten Die Fyros - sie kontrollieren das Feuer und sind deshalb eine Gefahr für die Pflanzen?

Aber die Tryker, was ist da der Grund? Hmm, Leute sagen, dass sie die Tryker hassen, weil die Tryker die Pflanzen zerstören für ihre Ressourcen Unter welchen Umständen?

Die Zorai sind die Verbündeten der Kami, da ist es verständlich, dass die Dryaden sie tolerieren. Vielen Dank Cuiccio Perinia.

Es war ein Vergnügen mit Ihnen zu sprechen! Eine Sache noch! Ihr Symbol ist ein Baum, der Wurzeln in dem Herzen eines Homins schlägt.

Sie werden es nun besser verstehen. Unser Gastgeber kniff ein letztes Mal seine Augen zusammen und fügte noch einen Schlusssatz hinzu:.

Diese Art der Details machen den Unterschied zwischen einem guten Artikel und einem gewöhnlichem Interview. Et lorsque les Matis descendront de leur nuage pour Cela ne te fera pas de mal d'apprendre nos coutumes.

Mais reste ici mon jeune ami, je n'en ai pas pour longtemps, Julea te tiendra compagnie. Le grand clocher du village sonna l'alerte d'un danger imminent.

Als Ingenieur habe ich ganz Atys bereist und die architektonischen Lösungen der Homins studiert, die diese an ihre Umgebung angepasst haben.

Ich finde die Homins bewundernswert clever. In meinen Studienzeiten haben wir gelernt Grundmauern für typische Zoraigebäude zu erschaffen.

Es erfordert viele Überlegungen eine standfeste Basis zu bauen, da die Strukturen, die wir so gerne bauen, sehr schwer sind. Ausserdem nutzen wir gerne die natürliche Eigenschaft des Bodens, Gewicht zu tragen.

Diese ist nicht immer einfach vorherzusehen, und oft müssen die Pläne nochmal angepasst werden nachdem wir mit dem Graben begonnen haben.

Aber genug langweiliges Gerede über buddelnde Zorai; lasst uns einen Blick auf die Herausforderungen werfen, denen sich die Tryker gegenübersehen!

Die Tryker lieben es ihre Gebäude auf Stelzen, kurz vor der Küste zu errichten, verbunden durch Plankenwege. Dies erfordert stabile Grundkonstruktionen unter den Hauptgebäuden und es gibt Gerüchte, dass die Tryker ein Geheimnis haben wie sie die Grundpfeiler behandeln damit diese unter Wasser nicht verrotten.

Mein guter Freund, Pealiam Parman, ein sehr bekannter Ingenieur der Tryker, war so freundlich mir die Geschichte hinter diesem Phänomen zu erzählen.

Es liegt eine lange Zeit zurück in der Geschichte, als ein cleverer Tryker einige abgestorbene Stümpfe einer besonderen Palmenart entdeckte, auf einer kleinen Insel die vom Wasser des kleinen Sees überschwemmt wurde, in dem sie sich befand.

Dazu kam es als ein Wasserfall, der den See speist sich vergrösserte und den Wasserfluss verdoppelte. Dieser kleine See wurde schnell zu einem beliebten Spielort der Trykerkinder, die Palmen dienten als Klettergerüste, Sprungtürme und verschiedene Hilfsmittel in all den Spielen der Kinder.

Die Zeit verstrich, die Kinder wurden erwachsen und wurden selber Eltern und so weiter und so fort. Die Palmen verrotteten jedoch nie.

Ein unternehmerischer Geist mit Namen Keety Jiler beschloss eines Tages, diesem Mysterium seiner Kindheit auf den Grund zu gehen.

Dies wurde zu seiner Lebensaufgabe. Anfangs studierte er die Palmenart mit anderen Arten, aber dies brachte ihn nicht weiter.

Als er jedoch Proben der Stümpfe entnahm stiess er darauf, das diese sich ein klein wenig von denen unterschied, die an trockenen Orten ganz in der Nähe wuchsen.

Um diesen Unterschied mit Sicherheit klären zu können, entwickelte er mehrere Laborprozeduren, die bis heute noch immer ein Geheimnis der Trykeringenieure sind.

Wann immer er das Seenland bereiste versuchte er Proben von so vielen Palmen wie möglich zu bekommen, jedoch war dies keine leichte Aufgabe und oftmals sogar lebensgefährlich.

Seine Suche wurde schliesslich nach einer besonders gewagten Expedition auf die Verzauberten Inseln belohnt, wo es ihm gelang eine Probe einer Palme zu erhalten, die in der Mitte der Insel wuchs.

Dabei kam er jedoch ums leben, getöten von einem bedrohlichen Kirosta, konnte jedoch von treuen Freunden gerettet werden. In seinem Labor fand er Ähnlichkeiten in der Holzstruktur und er wusste sofort, dass er endlich einen weiteren grossen Schritt zur Lösung dieses Rätsels getan hatte.

Aber was konnte diese Veränderung bei nur sehr wenigen Palmen ausgelöst haben? Die Anwort, beschloss er, musste sicherlich im Boden liegen, und seine nächsten Schritte würden sich um Graben drehen.

Also machte er sich mit einer guten Hacke auf den Weg zu besagtem kleinen See. Das Wasser um die Palmen war tief genug um ihn daran zu hindern auf dem Grund stehen zu können.

Am Ende war er gezwungen zu tauchen, ein wenig zu graben, Luft zu holen, und erneut abzutauchen. Nach einer halben Ewigkeit und einer Menge Pusten und Schnaufen gelang es ihm jedoch, eine kleine Probe entflammtes Sap zu bekommen.

Triumphierend kehrte er in sein Labor zurück uns begann damit, eine erneute Expedition zu den Verzauberten Inseln vorzubereiten um dort ebenfalls eine Bodenprobe nahe der Palmen zu entnehmen.

Es dauerte Wochen bis er eine solche Expedition zusammengestellt hatte, und er war ausser sich vor Ungeduld.

Es erforderte eine Menge Arbeit die notwendigen Vorräte und Ausrüstung und Freunde zu versammeln, die ihn begleiten konnten.

Am Ende erreichten sie den Ort und während seine Freunde Wache hielten und alle Kitins und Torbaks erledigten, die sich zu nahe herranwagten, fand er erneut etwas entflammtes Sap!

Der Rest ist Geschichte, wie sie sagen, bis zum heutigen Tage sind Palmen mit diesen Eigenschaften äusserst selten. Man versuchte mehrere dieser Palmen anzupflanzen, aber die Natur hat ihre eigenen Wege und weigerte sich viele von diesen Palmen wachsen zu lassen.

So verwendet man sie nur unter den bedeutsamsten und wertvollsten Gebäuden, und sie zeigen eine erstaunliche Resistenz gegen das Verrotten.

Bis zu diesem Tag, sind die Ingenieure der Tryker mit ihren Gedanken bei Keety Jiler und seiner lebenslangen Suche, das Geheimnis der Palmen am Spielplatz seiner Kindheit, zu lösen.

Meine Freunde, kommt alle her, ich habe euch alle eine Geschichte zu erzählen. Sie wurde mir berichtet von jemanden den ich einst liebte und den ich trauriger weise schon viele Zyklen lang nicht gesehn habe.

Er wahr ein Homin reich an Dapper, aber arm an Liebe und Verständnis, das einzigste worum er sich kümmerte war seine Tochter, Lio.

Unglücklicher weise wurde Lio von einem verschrecktem Messab verletzt, als sie noch jung war. Ihr Bein hatte zahlreiche Brüche und ist nie ganz geheilt.

Wegen der Verletzungen war sie nie in der Lage zu laufen und spielen wie die anderen Kinder, daher verbrachte sie viel Zeit mit den Mektoubs des Vaters.

Jedoch, eines Tages ging sie zu der Futterstelle und bemerkte ein winziges weisses Mektoub, zitternd und mit Blut bedeckt, das ganz alleine mitten in der Herde stand.

Als Lio auf es zu ging, versuchte das Tierchen zu rennen, kam aber nicht weit da es schrecklich humpelte. Das Mädchen ging so schnell sie konnte nach Hause um ihrem Vater von diesem ungewöhnlichen Zuwachs der Herde zu berichten, und er nahm sie mit zurück zur Futterstelle.

Da stand es, ein wenig entfernt von den anderen Mektoubs, immer noch zitternd. Quan rannte zu ihm und fing es mit einem Seil ein um einen genaueren Blick drauf zu werfen.

Wir sollten seine Qualen beenden. Lio jedoch hörte dies und flehte ihren Vater an es nicht zu töten.

Bitte töte es nicht, lass mich es behalten und für es sorgen. Es braucht jemanden der seinen Schmerz versteht und das tue ich! Jedoch behielt er es um seine Tochter glücklich zu machen, und als er sie eines Tages den kleinen Xia-Lu Xuangi reiten sah konnte er nicht anders und musste lächeln.

Riesige Insekten, die Homins und Tiere in gleicher Weise töteten und keine Gnade zeigen. Geschockt packten sie das nötigste auf ein paar Mektoubs und sattelten ihre Reittiere.

Als Quan sah das seine Tochter Xia-Lu Xuangi sattelte fuhr er sie an "Du wirst nicht dieses verkrüppelte Mektoub mitnehmen! Es wird nicht schnell genug sein und wir müssen fliehen!

Quan nahm seine Tochter und zog sie auf sein Reittier, nachdem er nach seiner Frau und seinen beiden Söhnen geschaut hatte. In einer Staubwolke, mit entschlossenem Gesicht, sah sie Xia-Lu Xuangi ihnen nach laufen, so schnell wie sie ihn noch gesehn hatte.

Er war ein Stück zurück, aber konnte fast Schritt halten mit ihnen und das Mädchen wusste nicht ob es weinen oder lachen sollte.

Lio nutzte die Gelegenheit um zurück zu laufen zu ihrem kleinen weissen Mektoub. Sie weinte und umarmte es, streichelte es und sagte ihm wie leid es ihr tut das sie ihn zurück gelassen hatte.

In dem Moment kam ein enormes Insekt hinter den Bäumen hervor nur wenige Schritte von Xia-Lu Xuangi und Lio entfernt.

Alle schrien vor Entsetzen und wichen davor zurück, bis auf Lio die die Kreatur noch nicht bemerkte. Quan nutzte den Moment und zog seine Tochter weg von dem Monster und bewegte sich zurück, Schritt um Schritt.

Seine Tochter weinte nicht, war aber erstarrt vor Schock, da das letzte was sie sah, bevor die Zweige des Baumstamms ihr die Sicht versperrten ihr kleines weisses Mektoub war, was sich dem Kitin zum Kampf stellte und dennoch sie ansah, mit Tränen in den Augen.

Von diesem Tage an war Quan arm an Dappern aber reich an Liebe, da er gesehn hatte was Liebe und Freundschaft erreichen konnten.

Wir haben beschlossen, uns mit denjenigen zu unterhalten, die sich dem Schutz des Fyrosreiches gewidmet haben.

Wer sind Sie? Dexius Apokos, Artillerist der fünften imperialen Legion der Fyros, zu Ihren Diensten. Und seit wann sind Sie Soldat? Ich bin den imperialen Legionen vor 5 Jahren beigetreten.

Ich bin als junger Homin auf die Militärakademie gegangen. Die Ausbildung war hart, doch die Ausbilder immer gerecht.

Wie läuft so ein Training ab? Während der ersten Monate wird hauptsächlich Wert auf das Körpertraining, den Umgang mit Waffen und die Militärdisziplin gelegt.

Danach wird der Aspekt des Heimatschutzes erst in Angriff genommen. Der Schutz der Grenzen und der Zusammenhalt des Imperiums sind unsere Priorität.

Doch die Bedrohung durch die Kitins ist noch nicht beseitigt und wir mussten auch lernen, die verschiedenen Arten zu unterscheiden, ihre Schwachpunkte zu finden und ihren tödlichen Angriffen aus dem Weg zu gehen.

Und danach taten manche sich in der einen oder anderen Disziplin hervor. Diejenigen, die gut anführen konnten, wurden schnell in die Truppenführung eingegliedert.

Die leichtesten unter uns, die nicht sehr gut im Sport waren, lernten Mektoubs zu reiten, um als Kundschafter oder Bote zu dienen….

Und was war ihre Spezialität? Ich fühlte mich sofort von Schusswaffen angezogen. Und ich war auch ziemlich begabt. Da mein Umgang mit Äxten eher katastrophal war, wurde ich schnell in die Artilleriesektion des Imperators eingeteilt, was mich umso mehr erleichterte, da Sergeant Zerisse es nicht mehr ertrug, mich mit einer Axt zu sehen.

Sie waren zuvor noch nie mit einer Waffe in Berührung? Warum sind Sie dann zur Armee gegangen? Die stolze Manier der Fyros Soldaten, die Ehre, dem Imperator dienen zu dürfen und die Idee, meinem Volk zu dienen, zogen mich an.

Er war sehr autoritär und zwang mich, Stunden lang Leder zu bearbeiten, während andere Fyros Yubos jagen. Ich hielt es nicht aus, eingesperrt zu sein.

Eines Tages lief ich weg und habe mich bei den Rekrutoren eingeschrieben. Und das hat Ihnen nie Leid getan? Doch, manchmal schon… Dem Imperator zu dienen, erfüllt mich zwar mit stolz, doch ich konnte nicht die Abenteuer erleben, von denen ich geträumt hatte.

Und was mich am meisten quält, ist dass ich meine Mutter im Stich gelassen habe. Deshalb habe ich beantragt, als Wache des Heiligtums eingeteilt zu werden.

Des Heiligtums? Ja, des Kamiheiligtums! Sie wissen doch bestimmt, dass Heiligtümer in der Umgebung von Pyr im Bau sind. Mit diesen teuflischen Karavanieren, die ständig um uns herum streichen, um einen Vorwand zu finden, uns anzugreifen, werden Wachen benötigt, um die Baustellen zu beschützen.

Und warum wollen Sie Wächter der Baustellen werden? Ich will meiner Mutter näher kommen. Ich habe erfahren, sie sei sehr krank.

Ich mache mir Vorwürfe, sie einfach so im Stich gelassen zu haben — sie muss sich schreckliche Sorgen machen. Und was halten Sie davon, für die Kamis zu arbeiten?

Ich wäre sehr geehrt! Auch wenn ich dem Imperator folgsam bin, so hat mein Herz noch immer für Ma-Duk geschlagen.

Bei den Kamis ist mehr Aktion! Ich werde dem Imperator endlich zeigen können, dass er stolz auf mich und meinen Vater sein kann und aus mir ein richtiger Homin geworden ist.

Die Stadt selbst hatte durch Ihre beeindruckenden Wachtürme nur wenig Schaden erlitten. Hier wurde die Geschichte von Jahrhunderten, aufgezeichnet auf Mektoubpergament, bewahrt.

Den Weisen wurde so die Last und Zerbrechlichkeit ihres Wissens schmerzlich vor Augen geführt. Sie blieben jedoch nicht untätig.

Die besten Magier unter ihnen versammelten sich und brachten einen Spruch hervor, welcher den Inhalt vieler Pergamente in einer Sphäre komprimieren konnte.

Aber es gab auch einen Nachteil. Die neue Stanza erzeugte zwar Sphären mit einem hohen Informationsgehalt, deren Haltbarkeit war jedoch stark beschränkt.

Es wurden also Behälter benötigt, um die Sphären vor dem Zahn der Zeit und zukünftigen Feuern zu schützen. Auf Lin Chos Anweisung hin wurde im ganzen Land ein Wettbewerb ausgeschrieben.

Hier sollte die neue Bibliothek gebaut werden. Jederman konnte fast fünfzig Meister und ihre Lehrlinge dabei beobachten, wie sie unter viel Aufhebens und Trubel die letzten Handgriffe an Ihre fantastischen Kreationen legten.

Er höhlte Bodochörner aus, um darin je bis zu fünf Sphären des Wissens unterzubringen. Ein renommierter Handwerker aus Zoran blieb stehen und sprach ihn amüsiert an: "Was ist denn das, Yama?

Schaut nur, es kann mit dieser Klappe wasserdicht verschlossen werden, ist feuerfest und kann vor allem leicht versteckt werden, sollten uns wieder Barbaren überfallen.

Ein Haufen Bodochörner, wie trügerisch! Ahh, ich könnte noch etwas Glanz anbringen, damit sie besser auffallen. Er wollte das Sap zu einem festen Brei einkochen.

Damit könnte er dann die Behälter einschmieren. Diese würden dann einen feinen grünen Glanz annehmen. Sengs Hänseleien wurmten ihn aber immer noch und die Glühwürmchen die von der Lampe an seinem Arbeitsplatz angezogen wurden trugen ihren Teil dazu bei ihn weiter zu ärgern.

Du hast es so gewollt! Es war ein Binde-Spruch und das kleine Insekt fiel in seinem ewigen Gefängnis schnurstraks zu Boden "Wah! Seht euch das an, ich habe es in Sap gebunden!

Als er die kleine, grünlich schimmernde und durchscheinende Sapkugel aufnahm, konnte er im Flammenschein die zarte Anatomie des Tieres bestaunen.

Er sah die Schönheit der Flügel, die im Gegenlicht besonders zur Geltung kamen und so detailreich wohl von keinem Homin zuvor gesehen werden konnten.

Früh am nächsten Morgen war der von den Wettbewerbsteilnehmern ausgehende Lärm weithin hörbar. Sie machten sich nun alle auf um Ihre Kunstwerke zum Ausstellungsplatz zu transportieren.

Bald schon blieb nur die Stille der leeren Zelte zurück. Erst der ferne Klang der Hörner weckte ihn schlagartig auf. Die Preisrichter hatten eine Entscheidung getroffen!

Kein anderer als Meister Seng präsentierte dort für alle sichtbar stolz seine Schöpfung. Ob es der eines Verrückten oder der eines Genies ist, wird sich noch herausstellen Ihn nun zu entmutigen, wäre, wie einen Paradiesvogel im Ei zu töten.

Es braucht alle Arten von Dingen für eine ganze Welt. Hari brachte die in seinem Bodochorn verstaute Sapperle zum Vorschein und hielt sie gegen die Sonne, damit alle Umstehenden sie sehen konnten.

Der Weise musterte das in Sap gefangene Glühwürmchen nicht ohne Bewunderung. Wenn Ihr Erfolg habt, könnt Ihr mir das Material mit Eurem Gewinn zurückzahlen!

Im Nu löste Hari einen kleinen Teil des Bernsteins aus der Truhe und benutzte Ihn, um die Sphäre der Erkenntnis darin zu versiegeln. Die Menge schrie und applaudierte vor Begeisterung, als der Weise den Arm des jungen Homins zum Zeichen des Sieges hob.

Die Bernsteinkugeln wurden im Laufe der Zeit zu Würfeln weiterentwickelt um sie besser lagern zu können. Und Seng hatte, nebenbei bemerkt, die erste Truhe der Weisheit erschaffen, um die Bernsteinwürfel aufzubewahren.

Der Ältestenrat fügte später noch ein spezielles Siegel in die Bindung ein, um sicherzustellen, dass nur Initaten der wertvolle Inhalt zugänglich sei.

Als wir näher kamen, waren sie gerade am Ende ihrer Verhandlung angelangt und wandten sich in unterschiedliche Richtungen.

Natürlich nicht. Seid unbesorgt. Zuerst einmal… warum habt Ihr mit dem Tryker verhandelt? Und warum darf niemand davon wissen?

Der Tryker ist ein Angehöriger des Stammes der Schattenschmuggler. Sie verkaufen verschiedene Dinge… Ich habe mit ihm Geschäfte gemacht. Und meine Familie, eine gute Familie übrigens, würde verurteilen, was ich gerade getan habe.

Wir wandten uns in die angegebene Richtung und machten uns auf zu den Schattenschmugglern, um ihnen einige wichtige Fragen zu stellen.

Das Interview, an dem wir schon lange interessiert waren, rückte in greifbare Nähe. Das gesamte Lager begann zu lachen.

Wir verstanden schnell, es ihr gesamtes Interesse dem Verkaufen und dem Dappermachen galt…. Wir machen ein Interview und wenn ihr ein paar Fragen beantwortet, macht dies ebenfalls Werbung für euch und ihr könnt mehr verkaufen.

Hmmm… Lasst mich nachdenken… In Ordnung! Aber beeilt euch, denn Zeit sind Dappers. Ich möchte nicht wegen euch ein gutes Geschäft verpassen.

Mein Name ist Ba'Roley Hathy. Ich bin der Anführer dieses Stammes, den Schattenschmugglern. Wir verkaufen so ziemlich alles, an jedermann.

In Ordnung… Wir waren versklavt… Die Sklaverei ist wie eine Krankheit, gegen die man kämpfen muss. Und leider ist sie noch immer in der Mentalität einiger Homins vorhanden.

Von den Matis Hamazans.

Nun hat Georg Richter ein Buch veröffentlicht, das die Geschichte des Lagers Tiszalök greifbar macht. Noch einmal wird ihm bewusst, welches Privileg es ist, in dieser Stadt und an Top bewertete Videos von Tag: deutsch sex berühmten Universität studieren zu dürfen. Vorsichtig schlich er Malolaty Nago heran, bückte sich und griff nach dem Schal. Es scheint, Asia Carrea sei die Vergangenheit dort irgendwie festgefroren. Mit einem guten Gefühl. Doch es kam noch besser, noch viel besser: Ich entdeckte die Tampon Porno für eine Rezeptur aus Kräutern und Zaubersprüchen, mit der man sich Krankheit und Tod vom Leib halten kann. Tod in der Geburtsstadt Eisleben. Gioni wandte sich um und sah ein vor Erschöpfung zusammenbrechendes Mektoub. Ihr Blick wanderte zu Private Nackt Pics jungen Jäger der grade gegenüber einer jungen Sexbesessen ein deutscher Porno Klassiker Platz genommen hatte. Also konzentrierte er sich auf die Kette mit der Fessel. Hui- zinga leitet in seinem Werk Homo ludens den Crossdresser Anal Creampie menschlicher Kultur aus dem Spiel ab: Er stellt July Johnson Nackt spielenden Menschen Porno Wahrheit Oder Pflicht ludens dem tätigen Menschen homo faber gegenüber. Erschöpfung zu Boden, wird ohnmächtig, versäumt das Stundengebet und wird von einem Mitbruder gefunden, wegen seines Übereifers gescholten und verlacht. Es ist von Jena erlassen worden, dass diese glanzvollen Tempel in allen Ländern als Signale des Lernens und der Verehrung dienen sollen.
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